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traction-Tests

Schub-Lader

Externer Autor
am
13.07.2015

Die Schlüsselmaschine in der Häckselkette ist das Walzfahrzeug! Denn ein gutes Silo hängt von der Verteilung und Verdichtung ab. Ob der 435S Agri von JCB das drauf hat, haben wir getestet.

Welches Fahrzeug gehört aufs Silo? Die Antwort hierauf wird in der Praxis genauso heftig diskutiert wie die Bundesligaergebnisse am Stammtisch. Immer mehr Praktiker schieben und verdichten mit Radladern.
 
Unser Testkandidat JCB 435S hat einen Drehmomentwandler. Er arbeitet hydrodynamisch, ermöglicht ein sanftes Anfahren und geschmeidige Gangwechsel. Das spart Sprit und erhöht den Komfort auf dem Silo, aber auch beim Laden und auf der Straße. Um den hohen Wirkungsgrad des Wandlers noch zu verbessern, lässt sich in jedem Gang die Wandlerüberbrückungskupplung aktivieren. Das geht per Knopfdruck in der linken Bedienleiste. So wird die Kraft noch besser übertragen und die Steigfähigkeit auf der wachsenden Silomiete verbessert.
 

Bergsteiger mit 230 PS

Generell macht der Radlader in der Disziplin Bergsteigen gute Figur. Mit im Schnitt 35 m³ angelieferter Maissilage hatten wir keine Probleme, das Häckselgut mit einem Mal zu verteilen. Anders als beim Traktor mit Schiebeschild ist der Vorteil des Laders, dass er durch leichtes Anheben der Schaufel das Gewicht schön auf die Vorderachse ziehen kann und damit die Kraft besser auf den weichen Boden bekommt. Mit seinen 14,2 t ohne Anbaugerät war auch die Verdichtungsleistung zufriedenstellend.
 
Beim Testen haben die einzelnen, bewährten Komponenten des 435S Agri gut zusammengespielt. Der 6,7 l große Cummins leistet 230 PS bei 2.000 Umdrehungen. Sein maximales Drehmoment von 949 Nm liegt schon bei 1.600 Touren. Der Motor erfüllt Tier 4 interim mittels Dieselpartikelfilter, Dieseloxidationskatalysator und Abgasrückführung. ksch
 
Wie sich der Radlader 435S Agri von JCB weiter im Test geschlagen hat, lesen Sie in der traction-Ausgabe Juli/August 2015, die Sie hier bestellen können.
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