Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Arbeitsprobe

Jetzt mit Schuss

Horsch Maestro CX
am Dienstag, 07.07.2020 - 10:09

Das Thema Highspeed-EKS schoss an den Schwandorfern nicht spurlos vorbei und so legte der Hersteller das Überdruck-Dosiersystem AirSpeed nach.

Horsch AirSpeed

Zwar soll die Markteinführung des neuen Vereinzelungssystems erst 2021 folgen, doch bereits in diesem Frühjahr konnten wir mit einer Erstauflage des Typs fahren. Horsch verspricht mit dem neuen Dosierer Arbeitsgeschwindigkeiten bis 15 km/h. Aber damit nicht genug: die Oberpfälzer stuften zudem ihr Seed-on-Demand-Verfahren für kleinere Arbeitsbreiten ab. Damit entstand gleichzeitig eine komplett neue Säwagen-Generation.

Mittels Überdruck wird das Saatkorn an die Lochscheibe gedrückt und wandert an den besonderen Horsch-Abstreifer vorbei. Es ist eine speziell geformte Metallschablone, die universell für alle Körner und Größen geeignet ist und nicht angepasst werden muss. Nach dem Abstreifer schießt das Korn mit einem weiteren Luftstrom durch das Schussrohr in den Boden. Dort fängt eine Fangrolle das Saatgut auf. Da jedes Säherz einzeln per Elektromotor angetrieben wird, sind Section Control und eine teilflächenspezifische Aussaat möglich.

Zentraler Saatguttank

Horsch Maestro CX

Die Säherzen lassen sich bei den Maestro CX-Maschinen zentral über einen Saatguttank befüllen. Dazu befindet sich hinten auf dem neuen Säwagen ein zusätzlicher Behälter mit 800 l Füllvolumen. Unter dem Tank gibt es für jedes Säaggregat eine eigene Schleuse, wodurch die Herzen per Luftdruck versorgt werden. Der neue Säwagen mit den zwei separaten Behältern kann auch mit dem Vakuum-Vereinzeler konfiguriert werden. Die neuen AirSpeed-Dosierer gibt es aber auch ohne zentrale Bestückung, ganz klassisch mit 70 l-Saatguttank auf jeder Reihe.

 Die acht Reihen unserer Testmaschine arbeiteten im Abstand von 75 cm zueinander. Über recht breite Parallelogramme sind die Reihen an den Säbalken geklemmt. Reicht das Eigengewicht der Säreihe als Schardruck nicht aus, gibt es in jedem Parallelogramm einen doppelwirkenden Hydraulikzylinder. Damit kann nochmal 200 kg mehr Schardruck erzeugt werden.

 Mit Hilfe der Einscheibentechnik und Injektionsrohr sowie Tastrad gelangt der Dünger an Ort und Stelle in den Boden. Unter dem 3.000 l großen Düngertank befindet sich ein elektrisch betriebener Dosierer. Eine optionale Düngerschnecke an der linken Bunkerseite erleichtert das Befüllen.

 Die ausführliche Arbeitsprobe mit der Horsch Maestro CX lesen Sie in traction Ausgabe Juli/August 2020.

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