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traction-Tests

In seinem Element

Externer Autor
am
22.07.2015

Nachdem wir den Stratos im Sommer 2014 auf Raps- und Dinkelstoppel getestet haben, wollten wir nun wissen, wie sich der „Werkzeugträger“ in der Saatbettbereitung vor Mais macht. Dafür waren wir mit neuen Ausstattungen und auf verschiedenen Böden im Einsatz.

{BILD:638794:jpg}In unserem ersten Fahrbericht im Sommer 2014 hinterließ der Kerner Stratos noch einen gemischten Eindruck. Die Stoppelbearbeitung ist jedoch nur eines der Einsatzfelder, für die der grün-gelbe Schwabe entwickelt wurde. Und große Mengen an Ernterückständen sind bei 15 cm Strichabstand verständlicherweise eine physikalische Grenze, die man nicht einfach wegzaubern kann. Also haben wir den Stratos im Frühjahr 2015 noch einmal eingesetzt – dieses Mal in der Saatbettbereitung vor Mais.

Dafür haben wir den Stratos umgerüstet: Vorne bekam der Stratos eine Reihe Schleppzinken in Blattfederbauweise und  zwei zusätzliche Stützräder. Danach kommen ein vierreihiges Zinkenfeld, ein Sterntiller und eine Walze. Damit ließen sich Bodenunebenheiten und tiefere Furchen gut einebnen. Die bei unserem Test vorgespannten 210 PS waren nötig, um locker schneller als 10 km/h zu arbeiten. Auch mit der Krümelung waren wir sehr zufrieden.
 
Das Gerät bietet viele Einsatzmöglichkeiten, hat aber, wie andere Gerätetypen teilweise auch, bei der Stoppelbearbeitung Einsatzgrenzen. Insgesamt positioniert sich der Stratos mit seinem Einsatzprofil, auch wenn es widersprüchlich klingt, als universeller Spezialist. mu

Den vollständigen Testbericht lesen Sie in der traction-Ausgabe Juli/August 2015.
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