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Stärker und schneller

Valtra T254 Versu traction breit
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Matthias Mumme, traction
am
07.11.2017

Der T254 Versu von Valtra ist ein heißer Kandidat für den Tractor of the Year 2018 Award. Was der starke Finne kann, haben wir auf Feld und Straße ausgetestet.

Doppelter Boost

Valtra T254 Versu traction breit

Mit dem neuen T254 Versu hat Valtra Mitte 2017 einen richtigen "Feuerstuhl" vorgestellt. Den der nur rund 7,9 t schwere Finne bringt es mit Boost auf bis zu 271 PS  – das bedeutet, dass jedes PS bei aktiviertem Boost nur 29 kg bewegen muss! Die Nennleistung von 162 kW/220 PS und die Maximalleistung von 173 kW/235 PS (bei 1.900 U/min, beide Werte nach ISO) sind übrigens identisch mit dem T243. Gleiches trifft auf den Boost 1 zu, der bei Zapfwellenarbeiten im Stand und Transportarbeiten ab Gang C1 184 kW/250 PS freigibt. Einzigartig beim T254 Versu ist dann der Boost 2, der bei Zapfwellenarbeiten ab 2,5 km/h und bei Transportarbeiten ab Gang D3 (ca. 30 km/h) aktiv wird. Dann stehen nämlich bis zu 199 kW/271 PS zur Verfügung. Zwischen Nennleistung und maximaler Boostleistung liegen dann 51 PS Extra-Power! Allerdings: Diese Kraft verträgt nur das Versu-Lastschaltgetriebe, stufenlos als Direct-Version ist der T254 nicht zu haben.

Bedienung mit Vorbildcharakter

Valtra T254 Versu traction 2

Lange musste man bei Valtra auf eine zeitgemäße Armlehnenbedienung mit Multifunktionshebel und großem Farbterminal warten. Doch es hat sich gelohnt: Mit der auf der SIMA 2017 zunächst für die S-Serie eingeführten Smart Touch-Armlehnenbedienung gelingt Valtra ein großer Schritt nach vor. Der Multufunktionshebel liegt gut in der Hand, und bietet einzigartige Fahrfunktionen im Bereich von Lastschaltgetrieben. Viel Lob gibt es für das neue Terminal. Zwar ist es mit 9 Zoll Bildschirmdiagonale nicht das größte am Markt, aber die Bedienung ist einzigartig einfach. Dank großer Piktogramme und dreidimensionaler Traktorsilhouetten mit Vorder- und Rückansicht gelingt der Zugriff auf Parameter intuitiv und schnell, und spätestens nach zwei Menüebenen ist man genau dort wo man hinwollte. Dabei gelang es den Entwicklern dennoch, viele Funktionen und Einstellmöglichkeiten unterzubringen. Das hat definitiv Vorbildcharakter!

Den ausführlichen Testbericht mit allen Plus- und Minuspunkten lesen Sie in traction November/Dezember 2017.

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