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Gebraucht

Starkes Intermezzo

traction Claas Arion 640 breit 1
Tobias Meyer
am
10.01.2018

Die erste Generation Arion 600 von Claas ist auf dem Gebrauchtmarkt gefragt – vor allem das Topmodell 640. Große Schwachpunkte gibt es kaum.

Deutlich abgesetzt

traction Claas Arion 640 Schmuck 1-1

Mit der ersten Arion 600 Generation wollte sich Claas 2007 klar von den Renault-Wurzeln seines Standardtraktoren-Geschäfts lösen. Damit einher ging die Namensänderung – schließlich gab es die Schlepper bereits ab 2005 unter der Bezeichnung Ares, technisch wurde zum Generationswechsel nur wenig geändert. Bei den Hauptkomponenten setzte man auf Deere Power Systems (6,8 l Sechszylinder) und GIMA (24/24-Lastschaltgetriebe mit sechs Lastschaltstufen) sowie Carraro (ungefederte und optional gefederte Proactive-Vorderachse). Als Schwachstelle sind motorseitig die Kopfdichtungen bekannt, die inzwischen aber überarbeitet wurden und deutlich langlebiger sind. Zudem ist die Proactive-Vorderachse verschleißintensiv, vor allem wenn die Schlepper regelmäßig mit Frontlader zum Einsatz kamen.

Arion 640 besonders gefragt

traction Claas Arion 640 Schmuck 2-1

Da Claas die Arion 600 seinerzeit zu Kampfpreisen in den Markt drückte, sind heute relativ viele Gebrauchte im Markt zu finden. Dennoch übersteigt die Nachfrage das Angebot – vor allem beim Topmodell Arion 640. Hier werden für Exemplare mit wenig Stunden gerne noch um die 50.000 Euro aufgerufen. Preiswerter und weniger nachgefragt werden die kleineren Modelle sowie die C-Ausführungen ohne Vorderachsfederung und nur mit 40 km/h-Quadrishift-Getriebe /16/16 Gänge mit vier Lastschaltstufen, die es jedoch nur als Arion 610 C bis Arion 630 C gab.

Die ausführliche 6-seitige Gebraucht-Beratung lesen Sie in traction Ausgabe Januar/Februar 2018.

 

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