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Arbeitsprobe

Der Terria(er)

Pöttinger Terria
am Dienstag, 10.11.2020 - 16:00

Passend zur Markteinführung im November 2020 stand uns die neue aufgesattelte Grubbergeneration aus dem Hause Pöttinger zur Verfügung.

Neue Grubbergeneration

Pöttinger Terria

Die Terria-Serie umfasst insgesamt sechs Maschinen. Aufgeteilt in drei- und vierbalkiger Ausführung gibt es den Grubber in 4, 5 und 6 m Arbeitsbreite. Wir hatten das Glück, sowohl die drei- als auch vierbalkige Variante ausführlich zu begutachten. Beide Modelle traten in maximaler Arbeitsbreite an.

Für den universellen Einsatz gibt Pöttinger die Arbeitstiefe zwischen 5 und 35 cm an. Der Balkenabstand ist sowohl beim Dreibalker als auch beim vierbalkigen Modell gleich. Im Prinzip ist der einzige Unterschied die Balkenanzahl, denn auch Zinkenanzahl und damit der Strichabstand haben beide Varianten gemeinsam. So saßen an den Testgeräten jeweils 21 Zinken. Das ergibt einen Strichabstand von 29 cm.

Sehr ungewöhnlich schaut das integrierte Vierrad-Fahrwerk aus. Die Reifen sind schmal und groß. In erster Linie sorgt es für den Aushub am Vorgewende und für den Straßentransport. Eine weitere Eigenschaft ist die Tiefenbegrenzung. Die außenliegenden Fahrwerksreifen in den Flügelsegmenten sind für die Terria in 6 m Maschinenbreite optional erhältlich.

Umfangreiche Ausstattung

Pöttinger Terria

Standardmäßig an Bord ist die vollhydraulische Tiefenverstellung, die sowohl Walze als auch die vorderen Tasträder einstellt. Der Deichselzylinder kann mit Clips bestückt werden kann, um zusätzlich als Traktionsverstärker zu wirken.

Mit Blick von oben erkennt man die symmetrische Anordnung der Zinken. In Sachen Steinsicherung hat der Hersteller die mechanische NonStop-Steinsicherung angepasst und für die Terria-Reihe verstärkt. Darüber hinaus gibt es eine hydraulische Variante.

Für die Werkzeugbestückung hat Pöttinger vier verschiedene Schare im Programm. Auf der Stoppelfläche zog unser Dreibalker mit den breiten 80 mm ­Scharspitzen plus 350 mm Flügeln seine Bahnen. Unsere vierbalkige Testmaschine hatte 40 mm schmale Meißelschare montiert, sodass wir 30 cm tief lockern konnten.

Die 80 mm-Spitzen und die Flügel gibt es in den Ausführungen Classic, Durastar und Durastar Plus. Damit beschreibt Pöttinger die Standfestigkeit des Scharmaterials in aufsteigender Reihenfolge.

Über ein Parallelogrammsystem ist die Nachläufereinheit der Terria-Maschinen mit dem Hauptrahmen verbunden. Für die Rückverfestigung kann der Käufer zwischen drei Nachläufern wählen: Schneidpacker-, Gummipacker und Tandem Conoroll-Nachläufer. Zwischen Zinkenfeld und Rückverfestigungswalzen arbeitet eine Reihe Hohlscheiben.

Die ausführliche Arbeitsprobe mit der neuen Grubbergeneration Terria von Pöttinger lesen Sie in traction Ausgabe November/Dezember 2020.

traction Magazin

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