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traction-Tests

Viel dran, viel drauf

Externer Autor
am
07.01.2015

Mit den TX-Häckselwagen erschließt sich Krone seit Ende 2013 ein neues Marktsegment. 
Wir haben uns das Topmodell TX 560 beim Einsatz näher angeschaut – und waren überrascht, wie viele clevere Details sich unter dem Blechkleid verbergen.

{BILD:624449:jpg}Positiv fiel uns als erstes die Leichtbauweise auf. Das Leergewicht beträgt nur 10,2 Tonnen, das ist für diese Fahrzeugklasse nicht viel. Dazu sind die Dosierwalzen beim D-Wagen demontierbar. Den Grundrahmen bildet die vordere Ladetasche mit abgesenktem Kratzboden und mit einem rundlaufenden Trägerprofil. Der Laderaum mit Ganzstahlboden ist konisch geformt und wird nach hinten hin etwas weiter. Das spart Kraft beim Entladen. Insgesamt kommt der TX 560 auf 56 Kubikmeter Ladevolumen und eine Nutzlast von 21 Tonnen. Die Vorderwand besteht aus einem Lochblech. So hatten wir den Laderaum immer gut im Auge.

Stabil und bodenschonend

Für eine ausreichende Wankstabilisierung ist der TX serienmäßig hydraulisch gefedert. Auf beiden Seiten verteilt je ein Hydraulikkreislauf den Druck gleichmäßig auf die je drei Räder. Das lässt den Wagen am Hang stabiler stehen und in Kurven sicherer fahren. Über die Hydraulikzylinder lässt sich übrigens auch der Füllstand kontrollieren: Dazu sind vorne links zwei Druckmessgeräte angebracht. Den Druck muss man dann anhand von Erfahrungswerten in das Gewicht umrechnen. Eine elektronische Wiegevorrichtung liefert Krone jedoch gegen Aufpreis, bei Ausstattung mit elektronischer Zwangslenkung ist sie Serie. Stabilität und Bodenschonung werden auch durch die großen Räder unterstützt. Für noch mehr Sicherheit kann man ein elektronisches Bremssystem dazukaufen. Eine weitere Option ist die hydraulische Liftachse. Damit wird auf Leerfahrten weniger Kraftstoff verbraucht und der Reifenverschleiß ist geringer. In dem Dreiachser verbaut Krone serienmäßig eine mechanische Zwangslenkung. Optional ist auch eine elektronische Zwangslenkung erhältlich. Damit kann der Fahrer die erste und die letzte Achse bei Bedarf auch parallel stellen. So ist am Hang oder an der Silowand ein manuelles Gegensteuern möglich, wenn der Wagen abdriftet. mu

Den vollständigen Bericht zu der Arbeitsprobe mit dem Krone TX 560 lesen Sie in traction Ausgabe Januar/Februar 2015.
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