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Arbeitsprobe

Viel Technik, viel Gewicht

Pöttinger Terradisc T
Alexander Brockmann, traction
am
03.01.2019

Pöttinger ergänzte seine Terradisc T-Baureihe mit zwei Modellen nach oben. Keine simple Arbeitsbreitenvergrößerung auf 8,0 bzw.10,0 m oder eine Kopie anderer Fabrikate.

Terradisc T

Die beiden Modelle sind viel mehr Profi-Maschinen für die anspruchsvollen Landwirte und Lohnunternehmer. Denn mit an Bord der Profiline-Version ist eine ISOBUS-Steuerung. Das heißt, im ISOBUS-fähigen Terminal können alle Einstellungen und Funktionsaktivierungen per Tastendruck erfolgen. Aber für preissensiblere Kunden und für den osteuropäischen Markt wird es darüber hinaus eine einfache Standard-Variante mit mechanischer Einstellung geben.

Beim Ausklappen der Kurzscheibenegge fällt das Lafettenfahrwerk auf. Dabei fahren zunächst die beiden Arbeitsfelder von der Deichsel nach hinten. Anschließend bewegt der mittige Zylinder die beiden Klappteile nach unten. Er dient darüber hinaus zur Konturanpassung und hat eine Neigungsverstellung für den Seitenzug integriert. In der Vorgewendeposition liegt die Kurzscheibenegge auf dem hinteren Nachläufer auf, sodass sich die Scheiben samt vorderen Tasträdern und Fahrwerk ausheben. 

Pöttinger Terradisc T

Die Hauptparameter der großen Generation Terradisc T wurden von den kleineren Modellen übernommen. So beträgt die Rahmenhöhe 750 mm, der Balkenabstand 900 mm. Mit 80 Scheiben auf dem 10 m breiten Gerät erhält man einen Strichabstand von 12,5 cm.

Unter dem Hauptrahmen sitzen die gezackten Scheiben. Sie messen einen Durchmesser von 580 mm. Jede Scheibe ist einzeln an einem Scheibenarm befestigt. Oben an dem Trägerrahmen sind schließlich zwei Arme an eine gemeinsame Klemmschale geschweißt – bei Pöttinger heißt das System Twin Arm. Die breite Klemmschale sitzt stramm mit vier Gummielementen an dem Vierkantprofil.

Zur Beruhigung des Erdflusses kann optional vor der Nachlaufeinheit ein Prallstriegel geordert werden. Als Nachlaufwalze kann Pöttinger auf ein umfangreiches Programm zurückgreifen. Es stehen die Gummipacker-, Schneidpacker-, einfache Rohrstab- und eine Tandemwalze bereit. In dem Kurztest war die Tandemwalze namens Conoroll montiert, welche den Boden streifenweise rückverfestigt.

Die gewünschte Arbeitstiefe wird einfach im ISOBUS-Terminal bestätigt und die Hydraulikzylinder stellen sich am Walzensegment, an den doppelten Tasträdern sowie am Fahrwerk ein.

Die ausführliche Arbeitsprobe mit der Pöttinger Terradisc 10001 T lesen Sie in traction Ausgabe Januar/Februar 2018.

traction Magazin

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