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Valtra A104
Alexander Brockmann, traction
am
01.05.2019

Im zurückliegenden Winter stellte Valtra eine neue Ausstattungsoption für ihre kleinste Traktoren-Baureihe vor. Neben der altbewährten, einfachen 12 mal 12-Schaltbox kann jetzt ein 16 mal 16-Lastschaltgetriebe eingesetzt werden. Wir konnten es in einem A104 bei Transport- und Ladearbeiten ausgiebig testen.

Valtra A104 Motor

Nach wie vor arbeitet ein AGCO Power Motor mit 4 Zylindern unter der Haube. Das 4,4 l große Aggregat liefert eine maximale Leistung von 100 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 410 Nm – es liegt bei rund 1.400 U/min an. Die 40 km/h-Marke erreicht der Finne bei 1.878 Umdrehungen – also bei leicht reduzierter Drehzahl. Für die Abgasnorm Tier 4 final bauten die Ingenieure einen DOC und eine SCR-Anlage sehr kompakt ein.

Seit 2017 teilen sich die A-Serie von Valtra und die Serien 4700 bzw. 5700 von MF bereits eine gemeinsame Traktor-Plattform. Nun geht man also einen Schritt weiter und platziert ein MF-Getriebe aus dem Gima-Werk in Frankreich in die Konfigurationsliste. Es steht bisher nur den beiden mittleren Modellen der A-Serie zur Verfügung. Mit vier Gruppen und vier Lastschaltstufen erhält man so 16 Vorwärts- und 16 Rückwärtsgänge. Zudem kann ein Kriechgang eingebaut werden. Integriert ist eine Schaltautomatik mit zwei automatisierten Programmen, in denen die Lastschaltstufen, jeweils abhängig von der Motordrehzahl, hochschalten. Mit an Bord ist außerdem die PowerShuttle- und die AutoTraction-Funktion. Für Zapfwellenarbeiten stehen dem Landwirt optional bis zu drei Geschwindigkeiten zur Verfügung – 540/540E- oder die 1.000er.

Valtra A Frontlader

Ab dem A104 spendiert Valtra der Serie zwei Pumpen mit einer kombinierten Pumpenleistung von 98 l/min. Über bis zu drei Hydraulikventile im Heck können 32 l Öl gezogen werden. Die Bedienung funktioniert mechanisch. Im Zwischenachsbereich können zwei elektrische Ventile angelegt werden. Hauptsächlich sind sie für die Bedienung des Frontladers gedacht, oder eben für ein Fronthubwerk. Das Heckhubwerk stemmt maximal 4.300 kg.

Um eine klare Abgrenzung zwischen A- und N-Serie zu schaffen, gibt es keine gefederte Vorderachse bei der A-Baureihe. Um nicht ganz auf den gefederten Komfort zu verzichten, ist wahlweise eine Kabinenfederung erhältlich.

Die ausführliche Arbeitsprobe mit dem Valtra A104 HiTech4 lesen Sie in traction Ausgabe Mai/Juni 2019.

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