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Arbeitsprobe

Werkzeug-Remix

traction Amazone Ceus schmal
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Matthias Mumme, traction
am
06.11.2017

Amazone zeigt auf der Agritechnica erstmals seine Ceus-Baureihe vor großem Publikum. Wir waren mit der Kombination bereits im Feld.

Klassischer Aufbau

traction Amazone Ceus Einsatz 1

Der Ceus orientiert sich in Sachen Grundaufbau an seinen Marktbegleitern aus Schweden und Frankreich – das heißt, nach einem vorlaufenden Scheibensegment folgt das zweibalkige Zinkenfeld, dahinter die Nivelliereinheiten und schließlich der Nachläufer. Bei den Werkzeugen griff man auf bestehende Baureihen aus dem hause Amazone zurück. Die grob gezahnten Scheiben mit 510 mm Durchmesser stammen vom Catros+, die C-Mix-Zinken mit 41 cm Strichabstand und 600 kg Auslösekraft vom Cenius TX. Scheibenfeld und Zinkeneinheit lassen sich getrennt in der Arbeitstiefe verstellen, wobei etwa 5 bis 30 cm Arbeitstiefe realisiert werden können.

Arbeiten mit oder ohne Walze

traction Amazone Ceus Einsatz 2

Für die anschließende Nivellierung können Käufer aus drei verschiedenen Werkzeugen – glatte Scheiben, gezahnte Scheiben und Blattfederzustreicher – wählen. Serienmäßig lässt sich die Position der Nivelliereinheiten von Hand mit Spindeln, gegen Aufpreis sogar hydraulisch mit Zylindern verstellen. Diese Nachjustierung ist ab etwa +/- 5 cm Arbeitstiefenveränderung des Zinkenfeldes notwendig.

Eine noch größere Auswahl gibt es bei den Walzen. Aus sage und schreibe 10 Walzentypen kann man die passende für die eigenen Standortbedingungen aussuchen – von der leichten V-Ring-Walze mit 95 kg Metergewicht bis zum schweren, geschlossenen Doppel-Stahlpacker mit 270 kg Metergewicht. Und: Wer unter sehr nassen Bedingungen arbeitet oder eine grobe Winterfurche produzieren will, kann die Walze auch ganz demontieren. Dann wird der Einfahrweg des integrierten Fahrwerks mit Einschwenkern begrenzt, sodass die Räder die hintere Tiefenführung übernehmen.

Mehr Details und die Bewertung der traction-Redakteure lesen Sie in traction Ausgabe November/Dezember 2018.

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