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traction-Tests

Zwei auf einen Streich

Externer Autor
am
01.11.2014

Mit der Performer-Baureihe geht Kuhn auf professionelle Ackerbaubetriebe und Großbetriebe zu. Wir haben in einem ersten Praxiseinsatz getestet, wie den Konstrukteuren die Grubber-Scheibeneggen-Kombination gelungen ist.

{BILD:620342:jpg}Scheiben und Zinken an einem Gerät – das bringt viele Vorteile. Deshalb wagt sich nun auch Kuhn auf den Markt der schweren, aufgesattelten Grubber-Scheibeneggenkombinationen. Ins Rennen geht der Elsässer Hersteller mit der Baureihe Performer, die wir testen durften.
 
Als erste Werkzeugeinheit sind für die flache Bodenbearbeitung zwei Scheibenreihen montiert. Die Scheiben sind einzeln mit Gummipuffern aufgehängt, haben einen Durchmesser von 51 cm und arbeiten maximal 10 cm tief. Die Tiefenführung erfolgt hydraulisch als Parallelogramm und kann an beiden Seiten des zweiteiligen Rahmens auf einer Skala abgelesen werden. Für die tiefe Bodenbearbeitung folgen als zweite Werkzeugeinheit die Zinken. Unser Performer 5000 besitzt ein dreireihiges Zinkenfeld mit 18 Zinken und 27,7 cm Strichabstand. Das Arbeitsbild war bei unserem Einsatz sehr eben. Als Scharspitzen gibt es drei Alternativen, auf einen Scharschnellwechsel muss man jedoch verzichten.
 
Für die Rückverfestigung sorgt am Performer die HD-Liner-Walze mit einem Durchmesser von 70 cm. Eine andere Walze als Alternative für milde Böden ist leider nicht verfügbar. Das Ergebnis der Nachzerkleinerung und Rückverfestigung hat uns gefallen. Dafür sorgten Stahlkörper und wartungsfreie Lager.Mit dem nach hinten versetzten Fahrwerk konnten wir am Vorgewende leicht wenden. Vorne sorgt ein in Reihe geschalteter Deichselzylinder für den Parallelaushub. Der dient außerdem beim Arbeiten zur Parallelausrichtung. Je nach Anhängehöhe kann der Zylinder länger oder kürzer gestellt werden. mu
 
Den vollständigen Bericht zu unserer Arbeitsprobe mit dem Performer von Kuhn lesen Sie in der November/Dezember-Ausgabe der traction.
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