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Arbeitsprobe

Zwölf auf einen Streich

Horsch Cruiser 12 XL
Alexander Brockmann, traction
am
13.11.2018

Horsch bietet im Federzinken-Feingrubber-Segment die Cruiser XL-Baureihe an. Wir konnten uns beim ersten Stoppelsturz ein genaueres Bild von dem 12 m breiten Flaggschiff der Serie machen.

Horsch Cruiser 12 XL

Aufgebaut ist der Cruiser 12 XL als sechsbalkige Variante mit insgesamt 81 Zinken. Ihr Abstand beträgt auf den Balken jeweils 90 cm, und so ergibt sich ein Strichabstand von 15 cm. Der Balkenabstand misst gleichmäßig 70 cm, die Rahmenhöhe 60 cm. Während des Klappvorgangs werden Packer und Stützräder automatisch ausgefahren. Dabei tauschen der mittlere Packer und das Transportfahrwerk die Plätze, sodass das Fahrwerk komplett ausgehoben ist – Horsch nennt das „Schwenkfahrwerk“. Am Vorgewende dreht bzw. hebt dann der Cruiser über den gesamten, 12 m breiten Packer und vorne über doppelte Stützräder aus. Wie bei den Horsch-Grubbern mit großen Arbeitsbreiten üblich, lässt sich die Tiefe über das Einlegen verschieden dicker Distanzscheiben bzw. Clips anpassen.

Ungewöhnlicher Federzinken

Horsch Federzinken

Auf den ersten Blick fällt das ungewöhnliche Design des neuen Horsch Federzinkens auf: der Stiel verläuft über den Balken. Außerdem ist er mithilfe eines Kunststoffkeils auf 150 kg vorgespannt. Dank der Auslösekraft wird laut Horsch eine sichere Arbeitstiefe von bis zu 15 cm gewährleistet.

Als Nachläufer steht den beiden großen Cruiser-Modellen ausschließlich der Doppel-RollPack-Packer mit 550 mm Durchmesser zur Verfügung. Neu an der Walze ist die pendelnde Aufhängung. Damit lässt sie sich an die vorliegenden Bodenbedingungen anpassen.

Die ausführliche Arbeitsprobe mit dem Horsch Cruiser 12 XL lesen Sie in traction Ausgabe November/Dezember 2018.

traction Magazin

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