Netzschau Brandneu: Geringhoff Tru-Flex Razor in Aktion

Das Draper-Schneidwerk TruFlex Razor von Geringhoff wird im Einsatz gezeigt. Der "Meister der Bodenanpassung" darf sich in den USA ans Werk machen.

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Im Video "All New 40ft Geringhoff Truflex Razor In Action" von bigtractorpower ist ein Draper-Schneidwerk zu sehen. Wie agrarheute.com berichtet, geraten diese Geräte mit dem zunehmenden Anbau von Soja immer mehr in den Fokus von Landwirten und Lohnunternehmern. Das brandneue Bandschneidwerk von Geringhoff sei ein "Meister der Bodenanpassung", so der Hersteller.

Dreigeteilter Tisch: TruFlex Razor

Das TruFlex Razor hat einen dreigeteilten, flexiblen Tisch und verfügt über hydraulische Entlastung. Der flexible Messerbalken mache es möglich, unmittelbar über dem Boden zu ernten. Unterstützt werde dies zusätzlich durch eine Tasteinrichtung, die über die volle Breite des Erntevorsatzes ausgelegt ist.

Das erhöht die Einsatzmöglichkeiten und macht das Schneidwerk zu einem Multitalent für die verschiedensten Fruchtarten auf Ihren Feldern, so Geringhoff weiter.


Mit Material von Bigtractorpower, youtube.com, Geringhoff

Mähdrescher: Dreschkorb, Schüttler, Siebe & Co. für die Ernte fit machen
  • In Teil 1 des Mähdrescher-Checks ging es um Schneidwerk und Schrägförder. Jetzt geht es weiter: Die Dreschtrommel und der Dreschkorb (hier ausgebaut) sind die zentralen Organe des Mähdreschers. Arbeiten die Dreschleisten nicht korrekt, steigen die Ausdruschverluste und die Überkehrbelastung.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Wie die Dreschleisten verschleißen auch die Muttern, die sie halten. Prüfen Sie daher vor dem Einsatz deren Materialstärke. Wer früher tauscht, muss sich nicht über runde Sechskantprofile ärgern.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Der Dreschkorb darf nicht verbogen sein. Dies überprüfen Sie am besten mit einem Flacheisen, das Sie auf die Schlagleisten legen.

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  • Sind die Drähte des Korbs verbogen, stimmt ihr Abstand zueinander nicht mehr und der Mähdrescher arbeitet nicht mehr sauber. Verbogene Drähte müssen ausgetauscht werden.

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  • Prüfen Sie vor allem die Gitter der Schüttler und die Leitbleche an den Fallstufen, damit sie später sauber arbeiten. Hier ist alles in Ordnung.

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  • Je nach Frucht muss das richtige Blech im Nachdrescher montiert werden. Das vordere Blech ist für Getreide, das hintere, glatte Blech für Mais und Raps. Letzteres schont das Korn.

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  • Der Nachdreschrotor sollte unbeschädigt sein. Der Abstand zwischen Rotor und Blechen sollte zwischen 6 und 8 mm betragen

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Prüfen Sie die Siebe auf Verschleiß und Beschädigungen. Die Fingerleisten sollten sich leichtgängig bewegen lassen. Achten Sie auf die Lager; sie laufen gerne ein und bremsen. Der Grundabstand der Leisten sollte 6 mm betragen. Er sollte regelmäßig überprüft und mit der Anzeige im Steuerterminal abgeglichen werden, damit diese richtig kalibriert ist.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Die Paddel des Körnerelevators werden gerne vergessen. Auch hier sollten Sie Verschleiß und Beschädigungen im Auge behalten. Beschädigte Paddel müssen ausgetauscht werden. Achten Sie zudem auf den Zustand der Kette und ihre Spannung.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Stumpfe Messer und Gegenschneiden im Strohhäcksler verschlechtern die Häckselqualität und erhöhen den Kraftstoffverbrauch. Ungleich verschlissene Messer bringen Unwucht in den Häcksler, was zu erhöhtem Verschleiß der Lager und weiteren Beschädigungen führen kann.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Die Leitbleche sind so einzustellen, dass sie das gehäckselte Stroh über die gesamte Schneidwerksbreite gleichmäßig verteilen. Ausgangsposition ist immer die Angabe in der Betriebsanleitung.

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  • Der Füllstandssensor in der Strohhaube wird gerne vergessen, ist aber ein wichtiges Bauteil. Zeigt er keine Verstopfungen im Monitor an, steigt die Gefahr, den Mähdrescher zuzufahren. Zur Sicherheit sollten Sie einmal drücken.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Prüfen Sie, ob der Sensor für die Körnerverluste funktioniert. Das geht einfach: Tippen Sie mit einem Schraubenzieher auf die Leiste. Zeigt das Terminal Verlust an, arbeitet der Sensor.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin