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Video-Tipp

Einblicke in den Schweinestall eines Tierwohlpreisträgers

Warum dieser Ferkelerzeuger den Bayerischen Tierwohlpreis für vorbildliche Nutztierhaltung erhielt, sehen Sie in diesem Video.

von am
17.10.2017

Vor zehn Jahren mitten in der Schweinepreiskrise haben die Zinners ihre Ferkelzucht auf ökologische Haltung umgestellt. Dafür haben sie unter anderem Außenklimaställe und neue Abferkelställe mit Fußbodenheizung gebaut.

Mehr zum Tierwohlpreis-Gewinner lesen Sie hier.

Abferkelstall: Sauen in Bewegung

Bewegungsbucht mit Einstreu
Damit das System „Bewegungsbucht“ funktioniert, sollten die Buchten eine Mindestgröße von 6 m² aufweisen. Das macht sie allerdings teurer, zudem ist das Management deutlich aufwendiger. © Martina Hungerkamp/dlz agrarmagazin
Sau mit Ferkel
Kann sich die Sau in der Abferkelbucht frei bewegen, spielt ihr Charakter eine große Rolle: Achten Sie auf die Mütterlichkeit der Sauen. Auf der anderen Seite dürfen die Tiere den betreuenden Personen gegenüber nicht aggressiv sein. © Martina Hungerkamp/dlz agrarmagazin
Sau säugt Ferkel in Bewegungsbucht
In einem Versuch stellten Wissenschaftler fest, dass Sauen in Freilauf-Abferkelbuchten ihre Ferkel häufiger und länger säugen, als Sauen, die in Buchten mit Ferkelschutzkorb stehen. Zudem kommen die Ferkel so leichter an das Gesäuge. © Martina Hungerkamp/dlz agrarmagazin
Sau in Abferkelbucht mit Bewegungsbucht
Neben dem Wohlbefinden der Tiere muss der Arbeitsschutz in Bewegungsbuchten garantiert sein. Deshalb sollte, wie bei der Bucht auf dem Bild, die Möglichkeit bestehen, die Sauen im Notfall fixieren zu können. © Wiebke Herrmann/dlz agrarmagazin
Ferkel in Ferkelnest in Bewegungsbucht
Ein - vielleicht der wichtigste Aspekt - sind die Saugferkelverluste durch Erdrücken. Deshalb sollte das Nest so konzipiert sein, dass die Ferkel es schnell und gerne aufsuchen. © Martina Hungerkamp/dlz agrarmagazin
Sau mit Ferkeln in Bewegungsbucht
Sauen nehmen zum Beispiel auch seltener eine sitzende – für sie eigentlich unnatürliche – Position ein. Beim Absetzten sind sie in der Regel fitter. Insgesamt lässt sich auf ein höheres Wohlbefinden der Sauen schließen. © Martina Hungerkamp/dlz agrarmagazin
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