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"Game of Thrones" rettet Landwirt vor Bankrott

Ein irischer Landwirt stattet die Serie "Game of Thrones" mit alten Tierrassen aus. Das rettete ihn vor der Pleite.

von , am
10.08.2017

Kenny Gracey (59) bewirtschaftet einen Hof im nordirischen Tandragee. Dort hält er nicht irgendwelche Tiere, sondern hat sich auf alte Rassen spezialisiert: Hochlandrinder, Irische Wolfshunde und "Eisenzeit-Schweine" - eine Kreuzung aus Wild- und Hausschwein. Das brachte ihm gelegentlich Geld durch Werbeeinnahmen ein, doch es reichte nicht, um die schwachen Erzeugerpreise in Nordirland zu kompensieren und gleichzeitig die hohen Kosten für die Züchtung seltener Rassen zu decken. Gracey stand kurz davor, seinen Betrieb aufzugeben.

Seltene Tierrassen für die 7 Königslande

2010 wurden die Filmproduzenten der amerikanischen HBO-Serie "Game of Thrones" auf Gracey aufmerksam und fragten nach seinen Tieren als Statisten. Inzwischen sind die Hühner, Schweine, Hunde, Pferde und auch mal ein Hirsch fest eingeplante Serien-Darsteller. Zwar kämen die Aufträge unregelmäßig, doch das könne er mit dem regelmäßigen, geringeren Einkommen aus der Landwirtschaft mit Freilandhaltung ausgleichen.

Zu Prominenz schafften es dann auch zwei Hühner von Gracey: Boogaloo und Graham begleiten in einem gleichnamigen Film zwei Jungs auf ihrem Lebensweg. Der Film wurde unter anderem für einen Oscar nominiert.

Bison, Jersey, Höhenvieh: Die Lieblings-Rinderrassen unserer User

Bison auf der Wiese
Die Lieblingsrasse von Joanna sieht man nicht alle Tage auf deutschen Höfen: Bisons! "Im schönen Siegerland" auf dem Hof ihrer Eltern ist dieser schöne Bison zu Hause. © Joanna Kolb
Niederungsrind
"Das gute alte Niederungsrind" ist der Favorit von Lisa. "Leider kennt es heute kaum noch einer", schreibt sie. Diese Herde gehört zu einem kleinen Biobetrieb im Südwesten von Mecklenburg. © Lisa Schäfer
Angler-Rinder auf der Weide
"Rot ist unsere Farbe", schreibt uns Agnes. Ihre Lieblingsrasse, das Angler-Rind, ist selten geworden. Aufgrund der Einkreuzungen mit anderen Rassen (wie zum Beispiel Red Holstein) ist der Anteil reinrassiger Tiere 2014 auf etwa 250 Kühe zurückgegangen. © Agnes Greggersen
Angler-Rinder im Stall
Dem kann Carolin nur zustimmen: Auch bei ihr sind die roten Angler-Rinder zu Hause. © Carolin Petersen
Rotes Höhenvieh
Wir bleiben bei rot - aber einer anderen Rasse. Der Favorit von Gerald ist das Rote Höhenvieh. © Gerald Reupke
Rotes Höhenvieh
Sie sind auch auf der Bundesfleischrinder-Schau der RinderAllianz vertreten. © Gerald Reupke
Hereford-Rinder
Wenn es um Fleischrinder geht, darf auch die Lieblingsrasse von Leonard nicht fehlen: Hereford. Dieser Betrieb setzt dabei auf Mutterkuhhaltung und Direktvermarktung. © Leonard Emmel
Junge auf Texas Longhorn
Für Melanie ist die Frage nach der Lieblingsrasse ganz klar: "Texas Longhorn sind einfach nur toll! Sehr zahm, genügsam und vor allem die extreme Farben Vielfalt ist faszinierend. Unsere sind so gutmütig, dass sie sogar zeitweise mit Stuten und Fohlen auf einer Weide stehen." © Melanie Reinecke
Texas Longhorn auf Weide
Dem schließt sich Userin Mi Ha an: "Wir züchten Texas Longhorn in Österreich. Robust, langlebig, genügsam, gutmütig, ... © Mi Ha
Texas Longhorn im Stroh
... und verspielt." © Mi Ha
Schottische Hochlandrinder
Als robust und gutmütig beschreibt auch Sascha seine Favoriten: Schottische Hochlandrinder. © Sascha Stümmler
Jersey-Kuh mit Kalb
Vanessas Lieblingsrasse ist eine nicht ganz so verbreitete Milchrasse: die Jersey-Kuh. © Vanessa Kudiss
Jersey-Kalb
Die reine Jersey-Herde bei ihr zu Hause wird immer größer. © Vanessa Kudiss
Pinzgauer-Bulle unter Holstein Kühen
Astrid hat einen Bullen ihrer Lieblingsrasse, der Pinzgauer. Er darf die Kuhherde am Demeter-Hof Hellmig beglücken. © Astrid Tomjosmum
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