Film-Tipp Die Geschichte des Unimog

Die Geschichte des Unimog startete vor rund 70 Jahren als landwirtschaftliche Zugmaschine. Dieser Film zeigt die Erfolgsgeschichte des Universal-Motor-Geräts.

von , am

Nach dem Krieg wurde der Unimog in erster Linie als landwirtschaftliches Arbeitsgerät entwickelt. Heute ist der Unimog auf den Feldern selten geworden. Doch es gibt sie noch, die Liebhaber unter den Landwirten. Thomas Flessner setzt seinen U2100 gerne zur Feldspritzung ein.


Zwischen Traktor und Agro-Truck: Der Unimog U 530 im Test
  • Vor fast 70 Jahren trug der Unimog einen großen Teil zur Mechanisierung der deutschen Landwirtschaft bei, verlor im Laufe der Jahrzehnte aber immer mehr an Bedeutung auf Acker und Wiese. Doch im DLG PowerMix zeigte der U 530, dass er in Sachen Kraftstoffeffizienz durchaus mit modernen Standardtraktoren konkurrieren kann und bei Transportarbeiten kaum unschlagbar ist.

    © Matthias Mumme
  • Vorder- und Hinterachse werden durch eine Kombination aus Längslenkern und Stabilisatoren geführt. Das vollgefederte Fahrwerk sorgt für einen guten Fahrkomfort.

     

    © Matthias Mumme
  • Nachdem das Fahrerhaus gekippt wurde, ist der Motor sehr gut zugänglich. Dabei handelt es sich um einen OM 936 von Mercedes-Benz. Er fährt stattliche 7,7 l Hubraum auf und leistet bei 2.200 U/min Nenndrehzahl genau 299 PS.

    © Matthias Mumme
  • Wasserkühler und Klimakondensator sind links unter der Kabine untergebracht und lassen sich mit Druckluft schnell reinigen. Der Powercore-Luftfilter ist am rechten Aufstieg entnehmbar. Vorn unter der Haubenabdeckung ist der Ladeluftkühler samt Cleanfix-Lüfter untergebracht. Die restlichen Kühler für das Hauptgetriebe, das Zapfwellengetriebe und die Arbeitshydraulik sind um das Fahrzeug herum verteilt.

    © Matthias Mumme
  • Die Ladepritsche mit Sichtdreieck ist dreiseitig kippbar. Die Sicht nach hinten ist trotz des entnehmbaren Sichtdreiecks in der Ladepritsche jedoch wesentlich eingeschränkter als bei Standardtraktoren.

    © Matthias Mumme
  • Der Werner-Kraftheber stützt sich zusätzlich an der Hinterachse ab und stemmt durchgehend 6 t, hat aber keine EHR.

    © Matthias Mumme
  • Vorne sind 2,2 t maximale Hubkraft möglich. Der Kraftheber wird in die Kommunalplatte eingehängt.

    © Matthias Mumme
  • In der Kabine gibt es zwei oder optional drei Sitze. In der Mittelkonsole sind die wichtigsten Funktionen und der Multifunktionshebel untergebracht. Letzterer steuert die Hydraulik und bis zu zwei Hydraulikkreisläufe gleichzeitig. Das automatisierte Schaltgetriebe wird rechts vom Lenkrad bedient.

    © Matthias Mumme
  • Den vollständigen Testartikel zum Unimog U 530 inklusive aller Verbrauchswerte lesen Sie in der traction-Ausgabe November/Dezember 2016.

    © Matthias Mumme