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Netzschau

NoTill: Direktsaat mit Cross Slot Maschine

Ein Video zeigt die Direktsaat von Feldfrüchten. Sie erfolgt mit einer selbst entwickelten Klümper Crossslot Horsch Direktsaatmaschine.

von , am
20.03.2017

agrarheute-Leser Alexander sandte uns diesen Linktipp. Im Video "Klümper Direktsaat (Cross Slot Horsch) NoTill" auf der Online-Plattform youtube.com erfährt man mehr zur Direktsaat mit einer selbst entwickelten Cross Slot Maschine.

Alexander schreibt: "Zwischenfruchtmischungen helfen dem Bodenleben und übernehmen die Bodenlockerung. Die Rückstände auf der Oberfläche helfen gegen Verdunstung was gerade in den Trockengebieten interessant ist."

Mit Material von Alexander Klümper, youtube.com

Junkkari M 3000: Aussaat, Untersaat und Düngung in einem

Maislegen einmal anders: Aussaat und Düngung in einem Arbeitsgang und das kombiniert mit Bodenbearbeitung und einer Untersaat, in diesem Fall Wiesenschwingel. Ob so viel auf einmal gut gehen kann, haben die Redakteure des dlz agrarmagazins getestet. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Der Aufbau von ganz vorne weg: Mit einem Packer wird die Fläche zwischen den Traktorreifen rückverfestigt. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Der Kurzscheibenegge folgen die Keilscheiben-Saatgutschare mit 12,5 cm Reihenabstand. Hier werden Dünger und Saatgut in die gleiche Rille abgelegt. Beim Test wird Mais auf 37,5 cm Reihenabstand gesät. Auf 3,00 m Arbeitsbreite mit 24 Keilscharen wird also nur jedes dritte Schar benötigt. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Die Keilscheibenschare sind das Kennzeichen der M 3000. Sie bringen mit bis zu 140 kg Schardruck Saatgut und Dünger in den Boden. Jedes Schar ist außen gezackt, um besser in den Boden zu ziehen und um Probleme mit viel organischer Masse gering zu halten. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Die Tiefenführung der Schare erfolgt über den Hydraulikzylinder an der Packerwalze. Über die Klipps wird die Tiefe eingestellt. Im Bild befindet sich die Drille in Transportstellung. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Im Gegensatz zur Testmaschine werden die Junkkari-Drillen übrigens seit der Agritechnica nicht in rot, sondern in gelb-grün verkauft. © Werkbild
Zurück zur Technik: Beim Abdrehen wird links das Saatgut dosiert und rechts (elektrisch verstellbar) der Dünger. An Saatgut lassen sich bis zu 600 kg/ha ausbringen. An Dünger sind es knapp 800 kg/ha. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
In der Kabine überwacht das Terminal G-Wizard Plus Saatstärke und Düngermenge. Elektrohydraulisch werden hier auch die Fahrgassen und die Spuranreißer aktiviert. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Fazit des Tests: Die Maissaat und die Düngung erfolgten problemlos, nur bei der Untersaat spielte das Wetter nicht richtig mit. Der vollständige Testbericht erschien in der Ausgabe Mai 2016 des dlz agrarmagazins. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
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