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Orange is the new Black: Der Kubota M7 KVT

Der Kubota M7171 KVT kommt in auffälligem Orange daher. Im Einsatz gefilmt wurde das Topmodell erst kürzlich in Frankreich.

von , am
17.04.2017

Er ist Orange und in diesem Fall nagelneu. Die auffällige Maschine demonstrierte sein Können kürzlich auf den Flächen der landwirtschaftlichen Erzeugergemeinschaft GAEC Des Hautes-Vosges in Frankreich. Mit einem Jeantil GT12500 Güllefass im Schlepptau geht es für den Kubota M7171 KVT ans Werk. Gedreht wurde der Film von youtube-User Loïc Madre/ Loagri-JDmoitrackHD.

Was der Kubota übrigens kann, hat das Landtechnikmagazin traction im Feldeinsatz herausgefunden.

Neuer Angstgegner: Der Kubota M7171 Premium KVT

Unter der orange strahlenden Motorhaube arbeitet der Kubota-V6108-Reihenvierzylinder mit 6,1 l Hubraum. Common-Rail-Einspritzung und Vierventiltechnologie sorgen für Leistung auf der Einlass-, ein Turbolader mit fester Geometrie auf der Auslassseite. Zur Einhaltung der Tier 4 final fährt Kubota einiges auf: Der passiv arbeitende Dieselpartikelfilter sitzt unter der Haube, der SCR-Katalysator mit eAdBlue-Einspritzmodul sitzt unter dem Auspuff. © Matthias Mumme/traction
330 l Diesel und 38 l AdBlue fassen die Tanks. Damit liegt der neue Kubota im oberen Mittelfeld in seiner Leistungsklasse. © Matthias Mumme/traction
Zum guten Fahrkomfort trägt die gefederte Dana-Starrachse bei. Sie ist weit hinten über einen langen Hebel angelenkt uns sorgt damit für einen guten Federungskomfort. Die Federung kann situationsabhängig automatisch arbeiten, oder an der tiefsten Position eingefroren werden, wenn man mit dem Frontlader arbeiten will. © Matthias Mumme/traction
Im Heck hat der Kubota 9 t Hubkraft. © Matthias Mumme/traction
Bei der Hydraulik setzt der Kubota M7171 voll auf die Höhe der Zeit. Maximal sechs Steuergeräte gibt es im Heck. Die Zeit und Menge lassen sich bequem im Terminal einstellen. © Matthias Mumme/traction
7,2 t Leergewicht bringt der Japaner auf die Waage. Damit liegt er im oberen Bereich seiner Klasse. © Matthias Mumme/traction
Der Aufstieg in die Kabine über drei Stufen ist relativ steil Trotzdem gelangt man schnell und einfach in die Kabine. Diese ist hell und aufgeräumt. Aber es gibt nur wenige Ablagemöglichkeiten. Die Kabine kommt immer ohne B-Holm und mit vollwertiger Tür auf der Beifahrerseite. © Matthias Mumme/traction
Die Armlehne bietet eine sehr breite Auflagefläche für den Arm. Darunter befindet sich ein kleines Ablagefach. Die Bedienelemente sind logisch angeordnet und mit eindeutigen Markierungen versehen. Hier findet man sich schnell zurecht. Vier Steuergeräte lassen sich an den Kipphebeln bedienen, zwei am Fahrhebel. © Matthias Mumme/traction
Das Display findet man am vorderen Ende der Armlehne. Hier handelt es sich um das Kverneland Tellus, welches über eine vollkommen neue Bediensoftware verfügt. Man findet sich jedoch schnell in der Bedienlogik zurecht und Einstellungen an Hydraulik und Getriebe sind rasch geändert. Einziger Wehrmutstropfen: Durch seine Glasoberfläche spiegelt das Display sehr stark. © Matthias Mumme/traction
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