Film-Tipp Schlachten auf der Weide mit mobiler Schlachtbox

Bio-Landwirt Herbert Siegel schlachtet seine Rinder auf der Weide – unter strengen Auflagen. Das Fernsehen hat den Landwirt bei einer Schlachtung begleitet.

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Der Biobauer aus dem Oberallgäu hat lange für seine Schlachterlaubnis für die Weide gekämpft. Seine Kunden haben ihn mit einer Online-Petition unterstützt. 2016 hat der die Genehmigung erhalten – allerdings unter strengen Auflagen.

Dieser TV-Beitrag von ‚Unser Land‘ (BR) zeigt, welchen Aufwand der Landwirt betreibt.


6 Tipps zur effektiven Weidehaltung: Das können Sie tun
  • Tipp 1: Fläche richtig kalkulieren Um die notwendige Fläche zu kalkulieren, sollte bei der Vollweidehaltung pro Kuh mit etwa 0,3 bis 0,4 ha Weidefläche gerechnet werden.

    © Maren Diersing-Espenhorst
  • Tipp 2: Weiderest einkalkulieren Der Landwirt soll über zehn Prozent Weiderest einkalkulieren, da die Kühe auf der Weide das beste Futter selektieren.

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  • Tipp 3: Kühe mit Wasser versorgen Tränken müssen in ausreichender Größe und in nicht zu weiter Entfernung aufgestellt sein. An heißen Tagen kann der Wasserverbrauch pro Kuh auf 150 l steigen. Sind die Wege zu weit, suchen die Tiere die Tränken nicht auf. Als Faustzahl gilt: Innerhalb von 100 Metern muss die nächste Tränke erreichbar sein.

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  • Tipp 4: Untersuchungen vornehmen Nasse Flächen und Ecken fördern das Überleben von Parasitenlarven. Sechs bis acht Wochen vor dem Weideaustrieb empfiehlt es sich, die Herde auf Lungenwürmer zu testen. Anschließend, in der zweiten Beweidungsphase, ist es ratsam, eine Untersuchung auf Magen-Darm-Würmer vorzunehmen.

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  • Tipp 5: Arbeitsbelastung senken Durch Weidehaltung wird die Arbeitsbelastung bestensfalls gesenkt. Allerdings müssen die Kühe zur und von der Weide getrieben werden.

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  • Tipp 6: Mehrere Personen für den Umtrieb organisieren Muss beim Umtrieb eine Straße überquert werden, sind mehrere Personen notwendig.

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