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Film-Tipp

Schweizer Edelschwein braucht kein Antibiotika

Ferkeldurchfälle bereiteten einem Bioschweinehalter immer wieder Probleme. Die Lösung war das Schweizer Edelschwein, das eine natürliche Resistenz gegen E-Coli hat.

von , am
10.03.2017

<p>Gerade bei den gestiegenen Wurfgrößen haben selbst gut geführte Betriebe <a href="https://www.agrarheute.com/wissen/ferkeldurchfall-ursachen-erkennen-bek…; target="_blank">Probleme mit Ferkeldurchfällen</a>. Auch Biobauer Hubert Heidl musste seinen Bioferkeln immer wieder <a href="https://www.agrarheute.com/dlz/news/2016-setzten-landwirte-weniger-anti…; target="_blank">Antibiotika</a> verabreichen, um die Durchfallerkrankungen durch E-Coli-Bakterien zu bekämpfen. &nbsp;</p><p>Die Lösung war eine andere Genetik. Das Schweizer Edelschwein hat eine Darmschleimhaut, auf der sich die Erreger nicht ansiedeln können. Das Problem: Es gab in Deutschland kein Ebersperma. Er überzeugte schließlich die Besamungstation in Neustadt an der Aisch.</p>

Eine Erfolgsgeschichte: 15,3 Ferkel pro Sau

Hartmut Fischer erhält seine Jungsauen von Familie Futterer. Der Landwirt kümmert sich um seine Sauen und Ferkel mit Sorgfalt und Ruhe. Belohnt wird er mit sehr guten Leistungen. © Tobias Futterer
Seit dem Jahr 2009 setzt Hartmut Fischer ein Milchtassensystem ein. Die Ferkel erhalten somit zusätzliche Immunglobuline durch die Fremdmilch. © Tobias Futterer
Familie Futterer (von links: Hugo, und Ursula mit ihrem Sohn Tobias) beliefert Hartmut Fischer mit hochgesunden Jungsauen in zwei Altersgruppen. © Anne-Maria Grave
Dieses Abferkelabteil der Familie Futterer ist ein umgestaltetes Güllesilo. Die Sauen und Ferkel befinden sich demnach in einer Art Rundstall. Die Tierbetreuung geht leicht von der Hand. © Anne-Maria Grave
Das zweite Abferkelabteil: Mit einem Genetikwechsel wurde auch der Sauenstall saniert. © Anne-Maria Grave
Mit properen Ferkeln beginnt die Zuchtarbeit auf dem Vermehrungs- betrieb Futterer. © Anne-Maria Grave
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