Login
Video

So kämpfen Allgäuer Landwirte gegen Hundekot auf den Wiesen

Immer mehr Hundekot auf ihren Wiesen - das stinkt nicht nur den Kemptner Landwirten. Die BR-Sendung quer berichtet, wie sie dagegen vorgehen.

von , am
12.05.2017

<p>Grünfutter, das <a href="https://www.agrarheute.com/news/immer-mehr-hundekot-feldern&quot; target="_blank">mit Hundekot verunreinigt</a> ist, kann nicht mehr verwendet werden - das ist ein Verlust von mehreren 100 Euro im Jahr. Viel größer wäre der Verlust jedoch, wenn die Rinder das Heu fressen: Der Parasit Neospora caninum im Hundekot kann bei Kühen zu Fehlgeburten und bei Kälbern zu Missbildungen führen.</p><p>Im Allgäu hat man bereits versucht, das <a href="https://www.agrarheute.com/news/dna-datenbank-kampf-gegen-hundekot&quot; target="_blank">Hundekot-Problem</a> mit bereitgestellten Kot-Tütchen zu lösen, wie die BR-Sendung quer berichtet. Doch: Die Hundebesitzer ließen die Tütchen samt Kot liegen - auf der Wiese. Die Allgäuer Landwirte gehen nun auf unterschiedlichen Wegen gegen den Hundekot vor: Mit Broschüren und von Schülern gemalten Bildern.</p>

Wiesenkämme: Aktuelle Schwadermodelle in der Übersicht

Claas-Einkreiselschwader
Bis vor rund 15 Jahren war auf vielen bäuerlichen Betrieben noch der Einkreiselschwader, wie hier von Claas, weit verbreitet. Sie sind heute als dreipunktangebaute Geräte oder gezogen mit hydraulisch aushebbarem Kreiselfahrwerk verfügbar. © Werkbild
Pöttinger-Seitenschwader
Einer Untersuchung von Pöttinger zufolge lohnt sich die Anschaffung eines Zweikreiselschwaders etwa ab einer jährlichen Einsatzfläche von rund 110 ha, was bei vier Schnitten einer Betriebsgröße von knapp 26 ha entspricht. © Werkbild
Fella-Mittelschwader
Bei Mittelschwadern, wie hier von Fella, ändert sich die Schwadbreite, indem man mechanisch oder hydromechanisch den Kreiselabstand verändert. Bis zu 3,90 m Kreisel-Durchmesser ist möglich. Dadurch sollen sie in puncto Schlagkraft ein wenig zu den wesentlich teureren Vierkreiselschwadern aufschließen. © Werkbild
Vicon-Wurmschwader
Im Segment der Seitenschwader unterscheidet man zwischen Bauformen mit zentralem Rahmen und Fahrwerk sowie diesen Band- bzw. Wurmschwadern ohne eigenes Fahrwerk. Wurm- und Bandschwader (hier Vicon) sind leichter, und man erreicht mit ihnen auch die kleinsten Ecken. Das Überfahren von Schwaden am Vorgewende ist mit Band- bzw. Wurmschwadern ohne separates Fahrwerk komplizierter. © Werkbild
Lely-Vierkreiselschwader
Bei Vierkreiselschwadern bietet der Markt eine breite Auswahl, wobei sich Ausstattung und vor allem das Einsatzgewicht gravierend unterscheiden können. Lely ist einer von vielen Anbietern. © Werkbild
Fendt Vierkreiselschwader
Der Kreiselantrieb erfolgt bei einigen Vierkreiselschwader-Modellen mittlerweile geteilt – hinten mechanisch, vorne hydraulisch. Der hydraulische Antrieb verursacht zusätzliches Gewicht (häufig wird ein eigener Ölhaushalt samt zapfwellengetriebener Ölpumpe mitgeführt), und erfordert einen höheren Leistungsbedarf vom Schlepper. © Werkbild
Krone-Sechskreiselschwader
Bei Profi-Maschinen im Sechskreiselsegment, wie sie unter anderem Krone anbietet, wird die Rechhöhe häufig schon elektrisch oder hydraulisch verstellt. In der Regel sind Schwader im Profi-Segment heute auch ISOBUS-konform und lassen sich, sowohl über Universalterminals als auch über (geeignete, also vor allem ausreichend große und ISOBUS-konforme) Traktorterminals bedienen. © Werkbild
Pickup-Schwader
Pickup-Bandschwader bzw. Merger sind eine Nische. Sie sind vor allem in empfindlichen Kulturen wie Luzerne oder Klee zu finden. Die Schwaden sind sauber und steinfrei. © Werkbild
Kammschwader
Auch Bandrechen- bzw. Kammschwader sind Nischen. Sie eignen sich gut für Heu oder für die Arbeit in Hanglagen mit leistungsschwächeren und leichten Spezialtraktoren.Die Vor- und Nachteile aller Schwader-Bauarten sowie eine komplette Marktübersicht mit allen Modellen, die aktuell am Markt verfügbar sind, finden Sie in der traction-Ausgabe März/April 2017. © Werkbild
Auch interessant