Betriebsführung Landwirtschaft und Urlaub: So klappt's

Erschienen im dlz agrarmagazin

Urlaub am Meer © Rainer Sturm/pixelio Bild vergrößern
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Auch Landwirte brauchen Urlaub. Verschiedene Modelle der Vertretung machen das mittlerweile möglich. So kappt es mit dem Urlaub.

Viele Landwirte können sich nicht erinnern, als Kinder auch nur einmal ein Wochenende mit beiden Elternteilen unterwegs gewesen zu sein. Das ist sehr schade, denn auch Landwirte und Landwirtinnen sind mal urlaubsreif. Und da sie mindestens auch Unternehmer, Manager, Landtechniker, Köchin und Büroleiterin sind, eigentlich drei-, vier-, fünffach, würde man die Urlaubsansprüche für die Berufe zusammenrechnen.

Urlaub macht den Kopf frei

Landwirtseltern sind zwar in der Nähe ihrer Kinder, aber für eine intensive Beschäftigung mit ihnen lässt der Betriebsablauf oft nicht viel Zeit. Wenn andere Feierabend haben, sitzt der Landwirt meistens im Büro und erledigt das, wozu er tagsüber nicht kommt. Ein paar Tage weg vom Hof machen den Kopf frei, um einen Betrieb erfolgreich zu führen und die immer größeren und anstrengenderen Herausforderungen des Alltags bestehen zu können. Von einer Auszeit profitiert die ganze Familie und zeigt dem Nachwuchs, dass er in diesem Punkt keineswegs seinen Altersgenossen in Familien mit anderen Berufen nachstehen muss.

Natürlich muss der Hof währenddessen weiterlaufen. Diese Möglichkeiten schlagen Praktiker vor:

  • Familie
  • Freunde
  • Kollengen
  • Auszubildende - auch Ehemalige
  • Maschinenring
  • private Dienstleister

Der Vertretung muss genug Zeit zum Einarbeiten und zum Kennenlernen der Betriebsabläufe gewährt werden. Unterstützend wirken eine gut strukturierte Betriebsorganisation und ein vollständiges Notfallhandbuch. Dann kann das Betriebsleiterhandy auch Urlaub machen.

Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin April 2017 erschienen.

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