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Einstreuen und Füttern

Ein Gerät – zwei Funktionen

Ansbach - Gerade für die Fleischrinderhalter mit weniger anspruchsvoller Rationsgestaltung können Kombimaschinen für das Einstreuen und Füttern interessant sein. In einer Praxisvorführung demonstrierten vier Modelle ihre Leistungsfähigkeit.

von , am
12.05.2017
Teleskop
Der österreichische Hersteller Göweil präsentierte den Ballenauflöser RBA. Der RBA ist Selbstbefüller. Dazu lässt sich der Ladearm hydraulisch teleskopieren. © Helmut Süß
Stützrad
Bei der Vorführung konnte das zusätzliche Stützrad das Gewicht der beladenen Ballen gut abstützten. © Helmut Süß
Grundgerät
Das Grundgerät besteht aus einem Kratzboden mit kurvenbahngesteuerter Pick-up. Die Strohverteilung übernimmt hier eine Pick-up. Sie ist mit paarweise angeordneten Zinken ausgestattet, die das Stroh bzw. das Futter vom Ballen abreißen und verteilen. © Helmut Süß
Funk
Als Zusatzausstattung gibt es eine Fernbedienung per Funk. © Helmut Süß
Futtertisch
Mit dem Göweil-RBA lässt sich auch das Futter präzise und schnell am Futtertisch ablegen © Helmut Süß
Ladearm
Mit dem Ladearm können Silageballen mit einem Durchmesser von 0,9 m bis 1,5 m, sowie Heu- und Strohballen mit einem Durchmesser von bis zu 1,8 m gehoben und somit beladen werden. © Helmut Süß
Gebläse
Das Gebläse verfügt über acht verschraubte Schaufeln, die bei Verschleiß leicht auszutauschen sind. Mit sechs kürzeren und zwei längeren Schaufeln soll ein breiteres Verteilen des Strohs möglich sein. Der Universalauswurf ist um 300° drehbar. © Helmut Süß
Leistungsbedarf
Das Gerät ist für Traktoren ab 60 PS geeignet. Dabei sind Streuweiten von bis zu 18 m möglich. © Helmut Süß
Dreipunktanbau
Der durch den Dreipunktanbau besonders wendige Primor 2060 S konnte bei den dortigen Betriebsverhältnissen mit schwer zugänglichen Stallgebäuden, Stichfuttertischen oder enge Durchfahrten sehr gut überzeugen. © Helmut Süß
Leistungsbedarf
Siloking bietet für manche Modellreihen der gezogenen Vertikal-Futtermischwagen TrailedLine ein großvolumiges Strohgebläse mit mechanischem Antrieb an, wie z. B. das Modell Duo 1814 für 16 qm mit einem Schlepperleistungsbedarf ab 60 PS. Durch die Kombination von Mischeinheit und Strohgebläse wird das Einsatzspektrum des Futtermischwagens erheblich erweitert, wobei beide Systeme (Mischer und Gebläse) separat aufgebaut sind und auch separat mechanisch angetrieben werden. © Helmut Süß
Steinfangmulde
Die integrierte Steinfangmulde zwischen Mischbehälter und Gebläse soll Steinschläge im Stall vermeiden. © Helmut Süß
Gezogene Variante
Diese gezogene Variante kam auch mit den Stallgegebenheiten sehr gut zurecht.  Exakte Futtervorlage und gezieltes Einstreuen. © Helmut Süß
Fremdbefüller
Der gezogenen Futtermischwagen ist Femdbefüller. © Helmut Süß
Tomahawk
Der vorgeführte Teagle Tomahawk 8100 hat 3,5 qm Fassungsvermögen. Bei der Vorführung wurde das Stroh exakt in die gewünschten Stallbereiche verteilt. Laut Hersteller kann der Tomahawk Stroh bis zu einer Weite von 22 m werfen. © Helmut Süß
Ballenrückhaltesystem
Das Ballenrückhaltesystem arbeitet mit Greifern, um eine gute Verwirbelung und eine anhaltend hohe Auswurfrate zu gewährleisten. © Helmut Süß
Heckklappe
Die Heckklappe ist für eine einfache Beladung geweitet. © Helmut Süß
Befestigungsmöglichkeit
Ein sinnvolles Detail ist die Befestigungsmöglichkeit für das Ballennetzgarn, was die Handhabung bei verklemmtem Garn erleichtert. © Helmut Süß
Seite
Neben der Heckklappe kann das Gerät beim Beladen bequem von der Seite bedient werden. © Helmut Süß
Verteilung
Das Stroh bzw. das Futter wird präzise verteilt. Den Schlepperleistungsbedarf gibt Teagle ab 60 PS an. © Helmut Süß
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