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Berufsnachwuchs

Agrarbildung weiterhin sehr begehrt

pd
am
04.11.2016

München – Die Aus- und Weiterbildung in der Landwirtschaft stehen trotz der anhaltend schwierigen Marktlage beim Berufsnachwuchs ungebrochen hoch im Kurs.

Ausbildung

 

Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, haben 2016 insgesamt 845 junge Menschen eine betriebliche Ausbildung zum Landwirt begonnen. Das sind 31 mehr als noch im Jahr zuvor. Und 734 ausgebildete Landwirte haben sich heuer entschieden, sich an einer der 34 landwirtschaftlich ausgerichteten staatlichen Fachschulen in Bayern zum staatlich geprüften Wirtschafter, Techniker oder Agrarbetriebswirt weiterbilden zu lassen. „Das große Interesse an einer Ausbildung in der Landwirtschaft und die hohe Bereitschaft zur Weiterbildung bei den Landwirten zeigen uns, dass viele junge Menschen gute Zukunftsperspektiven in der Landwirtschaft sehen“, sagte Brunner. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu sichern, passt der Freistaat seinen Worten zufolge die Bildungsangebote laufend den aktuellen Erfordernissen an. So haben Zukunftsthemen wie Umwelt, Tierwohl, Gewässerschutz oder die Digitalisierung heute auch in der Bildung einen hohen Stellenwert.

Der Freistaat bildet aber auch selbst aus: 85 Auszubildende starteten diesen Herbst an den landwirtschaftlichen und forstlichen Einrichtungen des Freistaats ins Berufsleben: 31 an der Landesanstalt für Landwirtschaft, (LfL), 16 an der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) und 38 bei den Bayerischen Staatsforsten. „Wir bieten in allen Regionen Bayerns interessante und moderne Arbeitsplätze in der ganzen Vielfalt der grünen Berufe“, sagte der Minister. Das komme der gesamten Land- und Forstwirtschaft zugute: Denn nach erfolgreichem Abschluss kehren viele Jugendliche auf den elterlichen Betrieb zurück, wechseln in die Wirtschaft oder entscheiden sich für ein weiterführendes Studium.

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