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Wettbewerb

Agrarfamilie: Jetzt sind Ihre Stimmen gefragt

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Externer Autor
am
12.09.2019

Der Wettbewerb Agrar-Familie ist in der entscheidenden Runde. Zwölf Familien aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben sich um den begehrten Titel.

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Wer ihn letztendlich gewinnt, das entscheiden Sie, liebe Leser. Noch bis 23. September haben Sie die Möglichkeit, für Ihre Agrar-Familie abzustimmen. Unter www.agrar-familie.de werben die Betriebe um Ihre Stimme.

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Drei bayerische Familien haben es in die Endausscheidung geschafft. Im Mai und Juni hatten wir Sie gemeinsam mit dem Bayerischen Bauernverband und dem br gebeten, sich in den Kategorien Betriebsentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit und Soziales Engagement als Agrarfmilie 2019 zu bewerben. Wir waren beeindruckt von den Projekten. Die Betriebe haben es der Jury schwer gemacht. Dennoch ist die Entscheidung gefallen:

Familie Ebenbeck aus 93161 Sinzing, Projekt: „Soziale Landwirtschaft auf dem Biohof“. Erlebnisbäuerin Christin Ebenbeck führt mit ihrem Mann Andreas einen Biobetrieb mit zwei Hereford-Mutterkuhherden und Pensionspferdehaltung. Ihr Ziel ist es, dabei auch anderen Landwirtschaft und Natur näherzubringen. Dazu hat Familie Ebenbeck eine Kooperation mit einem Kinder- und Jugendheim. Durch Reit- aber auch Arbeitstherapie unterstützt die Familie junge Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Familie Ebenbeck thematisiert auf ihrem Betrieb aber auch das Artensterben und hat beispielsweise im Frühjahr eine Bienen AG gegründet.
Familie Hörmannskirchner aus 85419 Mauern, Projekt: „Erlebniswelt Milchviehbetrieb“. Auf dem Wieser-Erlebnisbauernhof vermitteln Sonja und Stephan Hörmannskirchner gemeinsam mit ihren Kindern Anton, Josephine und Lorenz sowie den Altenteilern Marianne und Toni Besuchern den Alltag auf einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Veranstaltungsangeboten für Firmen und Vereine, Erwachsene und Kinder betreiben sie eine Bauernhofgastronomie mit eigenem Brotbackhaus und bieten sogar Hüttenabende im Naturstammhaus an. Ihr Ziel ist nachhaltige Ernährungsbildung unter dem Motto: „Wissen wo’s herkommt“. Besucher sollen den Bauernhof mit allen Sinnen erfahren und dürfen selbst mit anpacken.
Familie Schwarz aus 91620 Ohrenbach, Projekt: „Vom Milchvieh zum Wagyu-Rind an historischer Hofstelle“ Auf dem denkmalgeschützten Hof unternimmt Familie Schwarz mit viel Elan zahlreiche Schritte, um den Betrieb weiterzuentwickeln. Vater Karl und Sohn Dominik haben von der Milcherzeugung in Anbindehaltung auf Wagyu-Fleischrinder umgestellt. Mutter Birgit und Tochter Jennifer leiten die Direktvermarktung. In dieser verkaufen sie nicht nur Konfitüren, Pestos und Wurstwaren, sondern backen auch selber fränkische Spezialitäten und feine Patisserie. Für die Zukunft sind weitere Umbaumaßnahmen für Produktionsräume und den Hofladen geplant.

Die Agrar-Familie 2019 können Sie wählen unter: www.agrar-familie.de

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