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Kartenspiel Portriga

Margarete Schreyer
am
21.08.2018

In dem Spiel geht es darum, sein Blatt möglichst gut einzuschätzen und mögliche Stiche vorauszusagen.

Portriga

Dieses Kartenspiel macht Erwachsenen und Kinder gleichermaßen großen Spaß, denn es ist eine gelungene Mischung aus Bewertung des eigenen Blattes, Kartenglück und Spielstrategie.

In dem Spiel geht es darum, sein Blatt möglichst gut einzuschätzen und mögliche Stiche vorauszusagen. Darauf basiert dann die Punkteverteilung. 

Es kann mit drei aber auch mit 10 Leuten gespielt werden. Bei bis zu fünf Mitspielern reichte ein Kartenspiel aus, sind es mehr, wird ein zweites dazu genommen. Wir benutzen Deutsche Karten dafür und zwar alle 36 mit den Wertungen 6, 7, 8, 9, 10, Unter, Ober, König, Ass.

Zum Notieren der Punkte haben wir eine Excel-Tabelle angefertigt, die wir je nach Bedarf ausdrucken.  Ein Spieler muss die Liste führen.

Nach jeder Runde wandert die Rolle des Gebers im Uhrzeigersinn weiter. Er mischt, und gibt so viele Karten aus, wie die Runde es erfordert: In der ersten Runde 1, in der zweiten 2 und so weiter, bis 7 Karten. Mit 7 Karten werden drei Runden gespielt, dann geht es wieder rückwärts bis zu einer Karte. Ein Spiel dauert also insgesamt 15 Runden. Der Stapel mit den Restkarten wird in die Mitte gelegt und die obere Karte aufgedeckt. Die Farbe dieser Karte ist dann der Trumpf für diese Runde.

Alle Spieler, angefangen beim Spieler links vom Geber, sagen nun reihum an, wie viele Stiche sie mit ihren Karten gewinnen können. Es können auch null Punkte angesagt werden. Die Ansagen werden vom Schreiber jeweils in der Tabelle notiert. Die Anzahl der gesamten Stiche muss dabei nicht mit der Anzahl der aktuell gespielten Karten in der Runde übereinstimmen.

Der Spieler links vom Geber kommt als erster heraus. Alle anderen müssen nun reihum die Farbe bedienen. Können sie dies nicht, müssen sie – so vorhanden – mit Trumpf stechen, andernfalls können sie eine andere Farbe abwerfen. Die höchste Karte der angespielten Farbe oder der höchste Trumpf gewinnt den Stich. Spielen zwei Spieler die gleiche Karte aus (wenn zwei Kartenspiele benutzt werden) zählt die zuerst gespielte Karte höher. Karten anderer Farben haben für den Stich keine Bedeutung. Nach jeder Runde kommt der Spieler, der den letzten Stich gemacht hat, wieder heraus.

Am Ende jeder Runde wird die Anzahl der gewonnenen – oder nicht gewonnenen – Stiche mit der Anzahl der angesagten verglichen. Jeder Spieler, dem es gelungen ist, seine Ansage einzuhalten, bekommt 10 Punkte und für jeden Stich 3 weitere. Wer also drei Stiche angesagt hatte und richtig lag, bekommt 19 Punkte gut geschrieben, wer bei null Stichen richtig lag, 10 Punkte. Spieler die ihre Ansage nicht erfüllen konnten bekommen für jeden nicht gemachten Stich 3 Minuspunkte. Die Punktzahl wird auf der Tabelle immer gleich dazu gerechnet oder abgezogen, somit steht am Ende des gesamten Spieles, der Sieger mit der höchsten Punktezahl sofort fest.

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