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Gesundheit

Parkinson als Berufskrankheit bei Landwirten überprüft

Parkinson
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
24.07.2019

Ein Sachverständigenbeirat der Bundesregierung prüft derzeit, ob Parkinson bei Landwirten künftig als Berufskrankheit anerkannt werden soll.

Das Bundesarbeitsministerium hat laut Neue Osnabrücker Zeitung bestätigt, dass die "generelle Geeignetheit" für eine Berufskrankheit beschlossen wurde. Als möglicher Auslöser sind Pflanzenschutzmittel in die Untersuchung einbezogen worden. Das Expertengremium habe in einem ersten Schritt festgestellt, dass gewisse Stoffe oder Stoffkombinationen die Krankheit auslösen könnten. Welche dies nun konkret sein könnten, dazu gibt es keine Aussagen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, ist Parkinson in Frankreich bereits seit 2012 bei Landwirten als Berufskrankheit anerkannt. In Deutschland müssten nun Landwirte darauf hin untersucht werden. Mit Ergebnissen sei erst in Jahren in einigen Jahren zu rechnen.

In Deutschland haben Personen, die an einer anerkannten Berufskrankheit leiden, Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung.

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