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Lebensmittel

Intelligente Verpackung aktualisiert Haltbarkeit

pd
am
23.01.2017

Berlin - Neue Verfahren könnten das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum ersetzen.

Nährwertkennzeichnung

Sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum – kurz MHD – auf der Verpackung überschritten ist, schmeißen viele Verbraucher ihre Lebensmittel unbesehen in den Müll. Dabei ist das MHD nur ein Richtwert, und bei richtiger Lagerung sind Milch, Joghurt & Co. meist noch weit über dieses Datum hinaus zum Verzehr geeignet. Doch wie kann ich  mir als Konsument sicher sein? Eine Lösung soll hier eine intelligente Verpackung bringen. Dabei werden beispielsweise über einen in die Verpackung integrierten sogenannten NFC-Chip permanent pH-Wert, Temperatur und Füllstand des Lebensmittels analysiert. Daraus wird das tatsächliche Haltbarkeitsdatum berechnet und an ein digitales Endgerät gesendet. So weiß der Verbraucher im Handumdrehen, ob sein Produkt noch genießbar ist. Er muss dafür lediglich eine App auf sein Smartphone oder Tablet laden.

Ein anderes Beispiel ist das Topcryo-Label. Mit seiner Hilfe wird durch die Messung von Zeit-Temperatur-Indikatoren während des Lebensmitteltransports beispielsweise ermittelt, ob die Kühlkette durchgängig eingehalten wurde. Grünes Label = frisches Produkt. Orange = bald verbrauchen. Zeigt das Label „rot“, ist entsorgen angesagt. Ferne Zukunftsmusik? Keineswegs. Eine Demonstation der intelligenten Verpackungen gibt es auf der Grünen Woche in Halle 23a.

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