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Jungbauernschaft

Gruppenleiterlehrgang für Landjugendliche an der Zugspitze

Landjugend
Zukünftigen Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter der Bayerischen Jungbauernschaft trafen sich an der Zugspitze zum Gedankenaustausch. © Bayerische Jungbauernschaft
von am
13.04.2018

Anfang April kamen junge Ehrenamtliche aus Bayern zusammen, um sich eine Woche unter dem Verbandsmotto „Stark in den Wurzeln – stark im Kopf!“ fit zu machen.

„Unser Landjugendverband ist groß und damit über ganz Bayern verwurzelt, deshalb waren wir zukünftigen Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter uns auch zuerst fremd. Doch bereits nach dem ersten halben Tag waren wir ein tolles Team. Denn wenn Landjugend auf Landjugend trifft und sich Gleichgesinnte mit den gleichen Wurzeln begegnen, verbindet das im Nullkommanix“, sagte Georg Rabl, Landesvorsitzender der Bayerischen Jungbauernschaft e.V. und Teilnehmer der diesjährigen Jugendleiterausbildung des Landjugendverbandes, in Grainau.
 
In diesem Jahr kamen vom 3. bis 7. April 2018 23 junge Ehrenamtliche aus Ober-, Unter- und Mittelfranken, Oberbayern und Oberpfalz zusammen, um sich eine Woche unter dem Verbandsmotto „Stark in den Wurzeln – stark im Kopf!“ fit zu machen für die Gruppen- und Vorstandsarbeit in den Ortsgruppen, Kreis- und Bezirksverbänden sowie im Landesverband. Der Gruppenleiterlehrgang der Bayerischen Jungbauernschaft e.V. findet   traditionell in der Woche nach Ostern im verbandseigenen Seminarhaus Grainau am Fuße der Zugspitze statt.

Viel mitgenommen

In den spannenden und kurzweiligen Tagen stehen unter anderem Vereinsmanagement, Gruppenprozesse und Teamarbeit, Rhetorik und Präsentation, Zuschussmöglichkeiten, Jugendschutz sowie Öffentlichkeitsarbeit auf dem Programmplan. Besonders wichtig waren den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in diesem Jahr neben rechtlichen Aspekten zum Thema Aufsichtspflicht vor allem neue Ideen und Kooperationsprojekte mit anderen Landjugenden zu finden sowie der Austausch zu Landjugendveranstaltungen und allgemeinen Herausforderungen der ländlichen Jugendarbeit.  
 
In der Idylle der in diesem Jahr sonnigen und frühlingshaften Bergwelt kamen natürlich der gemeinsame Erfahrungsaustausch, Teamübungen drinnen und draußen und der Spaß nicht zu kurz. Chiara Hartmann und Sandra Degelmann aus Oberfranken zeigten sich von der Beantragung der Juleica (Jugendleitercard) begeistert. „Mit diesem bundesweit einheitlichen Nachweis legitimieren wir unser ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit. Sie ist ein Nachweis für Qualifikation, auch mal ganz abgesehen von den Vergünstigungen, die es für Karteninhaber und deren Gruppen gibt. Das kann ich gut für mein Engagement und für meinen Beruf gebrauchen“, freute sich Hartmann als oberfränkische Bezirksvorsitzende am Ende der Veranstaltung über den doppelten Nutzen. Einen Höhepunkt bildete der Erste Hilfe Kurs, der in den Abendstunden stattfand. Engagement als Ersthelfer ist wohl das Größte, was Menschen für andere Menschen tun können.
 
Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Festabend, bei dem mitgebrachte Spezialitäten wie hausgemachte Wurst aus Franken und oberbayerische Käsespezialitäten verzehrt wurden. „Die regionalen Familienbetriebe zu unterstützen, ist ein Aspekt, um unser Verbandsziel – den ländlichen Raum lebendig zu halten – zu verwirklichen“, erklärte Landesvorsitzender Rabl in festlicher Runde.  

„Wir nehmen unglaublich viel mit aus dieser Woche in Grainau: sowohl inhaltlich, als auch ein Netzwerk quer durch Bayern. So können wir unseren Teil zur Stärkung ehrenamtlichen Engagements im ländlichen Raum beitragen.“, fasste Lukas Sturm von der Landjugend Apfeldorf aus dem Landkreis Landsberg am Lech den Gruppenleiterlehrgang der Landjugend in seinem persönlichen Fazit zusammen.

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