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Grüne Woche

Alle lieben Käse aus Bayern

Grüne Woche
© Deters/StMELF
von am
23.01.2018

Die Produktion von Käse läuft im Freistaat auf Hochtouren, verkauft wird er in mehr als 90 Länder.

Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin mitteilte, wurden im vergangenen Jahr in Bayern nach ersten Schätzungen rund 930 000 Tonnen Käse hergestellt – das ist nach dem Rekordjahr 2015 die bislang zweitgrößte Produktionsmenge überhaupt. Der Freistaat ist damit bundesweit Spitzenreiter: Mehr als ein Drittel der gesamtdeutschen Käseproduktion und zehn Prozent der EU-Menge stammen aus Bayern. Den größten Anteil hat Frischkäse mit rund 330 000 Tonnen, gefolgt von Mozzarella mit 200 000 Tonnen und Hartkäse mit 150 000 Tonnen. Laut Brunner macht sich auch an der Käsetheke der Trend zur leichten Küche immer stärker bemerkbar. So ist in Bayern etwa die Produktion von Mozzarella in den vergangenen fünf Jahren um mehr als ein Fünftel deutlich gestiegen. „Die Dynamik in diesem Bereich ist nach wie vor außerordentlich groß“, sagte der Minister.

Bayerischer Exportschlager Nummer eins

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Besuch bei den Profis: Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (2. v. r.) mit Käsesommelière Roswitha Boppeler, Bayerns Milchkönigin Sonja Wagner und Käser Rupert Roggors. © Detmers/StMELF

Bayerischer Käse ist nicht nur auf der Grünen Woche ein Renner. Auch im Ausland sind Käsespezialitäten aus Bayern überaus beliebt. 2017 wurde bayerischer Käse im Wert von 1,6 Milliarden Euro in weltweit mehr als 90 Länder verkauft, das ist eine Steigerung um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Unsere bayerischen Käse-Spezialitäten genießen dank bester Rohstoffe, bewährter Rezepturen und sorgfältiger Verarbeitung einen ausgezeichneten Ruf“, sagte Brunner. Das macht sie zum Exportschlager Nummer eins der bayerischen Ernährungswirtschaft. Besonders kräftig fielen die Zuwachsraten in Portugal (plus 84 Prozent), Holland (plus 34 Prozent) sowie Rumänien (plus 27 Prozent) aus. Sehr erfreulich sind dem Minister zufolge auch die starken Zuwächse in China (plus 18 Prozent) und Indien (plus 75 Prozent). „Das zeigt uns, dass unsere Bemühungen, neue Märkte und Absatzmöglichkeiten zu erschließen, erfolgreich sind“, so Brunner. Hauptabnehmer sind aber nach wie vor mit großem Abstand die europäischen Nachbarn. Hier liegt Italien vor Österreich, Frankreich und den Niederlanden.

Mit Material von Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
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