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Zuerwerb

Bauernhof- und Landurlaub in Bayern – Nachhaltigkeit auf gut Bayerisch!

pd
am
02.01.2017

München - Die UNO erklärt 2017 zum internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus und möchte ökonomische, ökologische und soziale Aspekte der Reiseindustrie aufzeigen. Bauernhof- und Landurlaub in Bayern präsentiert sich von allen Seiten nachhaltig – und das seit jeher.

Urlaub auf dem Bauernhof

Aber was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? Das Prinzip der Nachhaltigkeit wurde erstmals 1713 von Hans Carl von Carlowitz schriftlich formuliert und bedeutet einen langfristig angelegten verantwortungsbewussten Umgang mit einer Ressource. Im engeren Sinn meinte Carlowitz „das forstwirtschaftliche Prinzip, nach dem nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann“. Im globalen Sinn wird darunter „das Prinzip, dass nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren und künftig wieder bereitgestellt werden kann“, verstanden. In der Theorie alles ganz einleuchtend – aber haben Sie „Nachhaltigkeit“ schon einmal Ihrem Kind zu erklären versucht? Bauernhof- und Landurlaub in Bayern kann das! Denn er präsentiert sich von allen Seiten nachhaltig – natürlich (und) traditionell.

„Warum in die Ferne fliegen, wenn das Gute liegt so nah?“

Jedes Kind versteht, dass ein Flugzeug viel mehr Sprit verbraucht als ein Auto. Und dass eine Flugreise zu viert viel mehr Dreck in die Luft qualmt als eine Zugfahrt von Frankfurt in den Bayerischen Wald. Wer also in der Nachbarschaft Urlaub macht, ist im Sinne von Nachhaltigkeit schon einmal auf dem richtigen Weg. „Bauernhof- und Landurlaub in Bayern“ setzt mit seinen rund 1.600 Mitgliedsbetrieben genau auf das Prinzip „Kurze Wege ins Glück“. „Viele unserer Gäste lassen ihr Auto den ganzen Urlaub über vor dem Bauernhof stehen“, sagt Gerda Walser vom Berghof Walser im oberbayerischen Pfaffenwinkel. „Sonnenklar, bei all den kleinen Abenteuern, die auf Stadtkinder und ihre Eltern warten! Per Fahrrad zum Badesee, vom Hof aus in den Wald, auf den Berg oder zum Angelteich, als Beifahrer des Bauern mit dem Traktor aufs Feld. Wer braucht da noch ein Auto?“


Learning by doing: Die Milch kommt nicht aus dem Tetrapack!
Um Punkt fünf Uhr nachmittags heißt es: Mithelfen beim Melken! Das ist nicht nur ein Heidenspaß für Klein und Groß, sondern auch eine wertvolle Lernerfahrung. Wer mit eigenen Augen sieht, wie Milch gemolken, Eier gelegt, Käse und Butter gemacht, Obst und Gemüse geerntet, Weizenfelder bestellt werden, der ist auf dem besten Weg, eine andere, eine nachhaltige Einstellung zu Lebensmitteln zu bekommen.


Und ganz nebenbei sind immer mehr der Gastgeberbetriebe mit aktiver Landwirtschaft und der „Landhöfe“ – dazu zählen Gastgeberbetriebe mit dem Flair eines Bauernhofs, aber ohne Kuh-Muh, Misthaufen und Traktorgeknattere – auch in puncto Energie vorbildlich nachhaltig. Auf den Dächern sorgen Solaranlagen und Photovoltaik für Strom und warmes Wasser, die Hackschnitzelheizung spendet Winterwärme und im Kachelofen in der Stube knistert ein Feuerchen. Die Holzscheite dazu aus dem hofeigenen Wald. Das ist Nachhaltigkeit auf gut Bayerisch!

Die Website www.bauernhof-urlaub.com präsentiert mehr als 1200 Ferienhöfe mit dem Blauen Gockel! Dort sind über 5000 Ferienwohnungen und Zimmer für Ferien auf dem Bauernhof oder Landhof in Bayern gelistet.

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