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Futterkosten

Grundfutterkosten in Schach halten

Grundfuttter Kosten
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Hans Dreier, Wochenblatt
am
15.12.2017

Nach zwei schlimmen Krisenjahren hat sich die wirtschaftliche Lage der Milchviehbetriebe im Wirtschaftsjahr 2016/17 wieder leicht gebessert.

Mit einem durchschnittlichen Gewinn von 56.100 Euro je Unternehmen sind die Milchbauern aber immer noch weit entfernt vom Niveau zurückliegender Jahre. Über den derzeit erfreulichen Milcherzeugerpreisen ziehen zudem bereits wieder dunkle Wolken auf. Nach den Höhenflügen bei Butter und Käse zeigt der Preistrend für das neue Jahr wieder nach unten.

Was dagegen stetig steigt, sind die Kosten. Die Ausgaben für Tierarzt, Handwerker, Maschinenreparatur, Beratung und Betriebsmittel nagen ohne Unterlass am Milchgeld und gönnen den Landwirten keine Verschnaufpause. Die eingehenden Rechnungen stets pünktlich bezahlen, das ist leichter gesagt als getan. Gerade jetzt zum Jahresende vergeht auch kein Tag, an dem nicht die nächste Preis- oder Beitragserhöhung angekündigt wird.

Der größte Kostenblock im Milchviehbetrieb geht allerdings noch immer auf die eigene Rechnung: die Erzeugung des Grundfutters. Gutes Grundfutter lässt sich nicht zum Nulltarif produzieren, schon gar nicht auf Pachtflächen. Dennoch hat der Landwirt hier noch die meisten Möglichkeiten, selbst Einfluss auf die Kosten zu nehmen. Doch dazu muss man die Produktionskosten erst einmal ermitteln. Vor dieser Mammutaufgabe schrecken viele Landwirte noch immer zurück, denn das Herausfiltern der Kostenbestandteile aus der Buchhaltung ist aufwendig.

Die Betriebswirtschaftler der LfL haben sich deshalb die Mühe gemacht, nach einem Weg zu suchen, wie man das einfacher und schneller erledigen kann. Herausgekommen ist dabei ein Excel-Programm. Probieren Sie es einfach mal aus. Vielleicht passt genau dieses Werkzeug zu Ihrer Arbeitsweise und der noch verfügbaren Arbeitszeit.

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