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Direktzahlungen

Hogan mildert Strafen bei unrichtigen Flächenangaben

aiz
am
26.01.2016

Brüssel - Die Strafen bei unrichtigen Flächenangaben für die Direktzahlungen werden abgemildert. Die Abzüge fallen nicht mehr so hoch aus.

"Landwirte machten sich Sorgen über unbeabsichtigte Fehler, die zu empfindlichen Strafen und Einkommenseinbußen führen können", begründete EU-Agrarkommissar Phil Hogan im Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments in Straßburg die Entscheidung.

Die überzähligen Flächen ohne Anrechte auf Direktzahlungen dürfen die nationalen Verwaltungen bisher verdoppeln und dann von der beihilfeberechtigten Fläche abziehen. Diese Strafen sollen nun verringert werden. Für überzählige Flächen wird ab dem Jahr 2016 nur noch der 1,5-fache Strafsatz festgesetzt. Beantragt ein Landwirt mit 100 ha also Direktzahlungen für 110 ha wurden bisher bis zu 20 ha von den 100 ha abgezogen. Zukünftig sollen nur noch 15 ha abgezogen werden. Für Abweichungen unter 10% vermindern sich die Abzüge noch mal um die Hälfte, wenn es sich um einen erstmaligen Verstoß handelt.

Mit der GAP-Reform seien die Landwirte einer Fülle von neuen und komplexen Regeln ausgesetzt, führte Hogan aus. Deshalb werde die EU-Kommission wo möglich, Vereinfachungen durchführen.

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