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Ökofeldtage

Inspiriert vom Ökolandbau

Ökofeldtage
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Simon Michel-Berger, Wochenblatt
am
11.07.2019

Rund 10 000 Biobetriebe gibt es derzeit in Bayern und jedes Jahr werden es mehr.

michel-berger

Das ist eine erfreuliche Entwicklung, denn es zeigt wieder einmal, dass Sie stets offen dafür sind, Ihre Betriebe weiterzuentwickeln, um Chancen auf den Märkten zu nutzen. Dabei ist Ökolandbau schon lange mehr als nur eine nette Idee. Ökologische und konventionelle Landwirtschaft können und sollen sich gegenseitig inspirieren.

Doch vor dem Erfolg steht bekanntlich der Schweiß und darum haben wir viele praktische Informationen für Sie zusammengestellt, was eine Umstellung bedeutet und wie sie gelingen kann. So berichten wir von den Öko-Feldtagen, die schon bei ihrer ersten Wiederholung nach 2017 steigende Besucherzahlen und viele Neuerungen vorweisen können. Besonders interessant fanden wir die Landtechnik. Für Tierhalter haben wir einen Bericht von der Umstellung eines Schweinemastbetriebs auf Bio. Außerdem betrachten wir mechanische Verfahren zur Krautregulierung im Kartoffelanbau und zeigen, wie diese die chemische Sikkation unterstützen können – und künftig wohl auch müssen.

Wir blicken aber auch in andere Bereiche der heimischen Landwirtschaft. So stellen wir unter anderem die lange erwartete Definition von Kombinationshaltung vor, auf die sich die Milchwirtschaft diese Woche geeinigt hat. Wir hoffen sehr, dass dadurch Betriebe mit Anbindehaltung wieder langfristige Perspektiven bekommen. Besonders wichtig wird es aber auch sein, die Höfe nicht zu vergessen, denen aus verschiedenen Gründen – zum Beispiel bei Ortsinnenlage und ohne verfügbare neue Pachtflächen – keine großen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung offenstehen. Auch von ihnen darf man sich nicht im Handumdrehen verabschieden.

Wie gewohnt finden Sie bei uns neben den betrieblichen natürlich ebenso Themen für das leibliche Wohl. Diese Woche schauen wir uns das Dörren von Lebensmitteln näher an und geben Tipps, wie es am besten funktioniert – sei es im Backofen, im Dörrautomat oder auf dem selbstgebauten Tunneltrockner im eigenen Garten.

Aber nicht nur getrocknetes Obst, sondern auch Heu können in der Hausapotheke oder Küche zum Einsatz kommen. Vom Heublumenbad bis zur Heubutter gibt es dabei verschiedene Möglichkeiten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Ihnen und Ihren Familien eine gute Woche!

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