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Antragsfrist

ÖVF: Austausch schnell melden

Zwischenfruchtbestand
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Karola Meeder, Wochenblatt
am
18.09.2017

München – Landwirte, die bereits beantragte Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) noch austauschen wollen, müssen sich beeilen.

Das Landwirtschaftsministerium in München hat daran erinnert, dass nachträgliche Änderungen nur noch bis zum 2. Oktober möglich sind. Bis dahin müssen sie beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten schriftlich beantragt sein. Später eingehende Änderungsanträge können laut Ministerium grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt werden. Das entsprechende Formblatt „Antrag auf Genehmigung einer Änderung von bereits beantragten Ökologischen Vorrangflächen“ ist im Förderweg-weiser des Ministeriums (www.landwirtschaft.bayern.de/foerderwegweiser) unter dem Punkt „Mehrfachantrag 2017“ zu finden.
Als Ersatz für beantragte ÖVF dürfen nach Ministeriumsangaben nur Zwischenfrüchte angebaut werden, die auf bereits im Flächen- und Nutzungsnachweis 2017 enthaltenen Flächen spätestens bis 1. Oktober angebaut werden. Zulässige Arten für Kulturpflanzenmischungen auf Flächen mit Zwischenfruchtanbau sind beispielsweise Ölrettich, Raps und Phacelia. Mischungen müssen insbesondere aus mindestens zwei Arten bestehen. Der Anbau der Zwischenfrucht muss so rechtzeitig erfolgen, dass sie noch vor Vegetationsende einen ordentlichen Bestand aufweist. Das ist sowohl aus Erosionsschutzgründen sinnvoll und auch notwendig, um die EU-Vorgaben einzuhalten. Als ÖVF beantragte Aufforstungsflächen sowie Landschaftselemente und Terrassen, die den Cross-Compliance-Bestimmungen unter-liegen, können nicht ausgetauscht werden

Mit Material von Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
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