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RegioAgrar 2017

Ein Plus, das überzeugt

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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
16.02.2017

München - Bei der Ausstellerzahl und der Ausstellungsfläche konnte die RegioAgrar Bayern 2017 gegenüber den Vorjahren um rund 15 Prozent zulegen. Ein erstaunlicher Wert, wenn man die Rahmenbedingungen betrachtet.

Ulrich Graf

Die Stimmung in der Landwirtschaft hat sich zwar gedreht, wie der jüngste Konjunkturbarometer des Deutschen Bauernverbandes zeigt – so geht sie jetzt wieder nach oben, richtig erholt hat sie sich aber noch nicht. Die Investitionsbereitschaft der Landwirte ist immer noch verhalten, was für die Firmen kein optimaler Zeitpunkt ist, um auf Ausstellungen zu gehen. Dass die RegioAgrar diesem Trend widerstehen konnte, spricht für die Messe. Die Aussteller scheinen vom Konzept und dem Standort überzeugt zu sein, sonst wäre der Zuwachs nicht zu erklären. Dadurch konnte die RegioAgrar einen festen Platz in der Messelandschaft erobern. Die Kombination aus regionaler Ausstellung und Vortragsprogramm geht auf.

Aber nicht nur in den äußeren Eckdaten ist die Messe gewachsen. Auch inhaltlich gibt es mehr. So werden dieses Jahr erstmals zwei Foren durchgeführt. Mit über 60 Fachvorträgen gibt es reichlich Information für die Besucher. Der Bogen spannt sich von der Stalllüftung bis zur Gestaltung des Testaments. Am zweiten Tag stehen traditionell die Landfrauen im Mittelpunkt. Dann veranstalten die schwäbischen Bäuerinnen auf dem Großen Forum in Halle 3 ihren Landfrauendialog, wozu Bezirksbäuerin Anni Fries herzlich einlädt.

Am gleichen Tag steht auch die Bayerische Tortenmeisterschaft an. Zum dritten Mal bewerben sich Landfrauen und Landcafés um den Titel „Die Beste vom Lande“. Nach der Urteilsverkündung und der Ehrung können sich die Besucher die Kreationen schmecken lassen. Und das Ganze dient auch noch einem guten Zweck. Den Erlös aus dem Tortenverkauf erhält der Bäuerliche Hilfsdienst.

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