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Fortbildung

Urlaubsbauernhöfe öffnen für interessierte Kollegen

pd
am
04.11.2016

München – Wie machen es die anderen? Was sind ihre Erfolgsrezepte? Welche Ideen, Dienstleistungen oder Marketingstrategien würden auch meinen Ferienhof attraktiver machen? Um Antworten auf all diese Fragen zu geben, öffnen in den nächsten beiden Wochen erfahrene und erfolgreiche „Zugpferde“ unter den bayerischen Urlaubsbauernhöfen ihre Hoftore – für Neueinsteiger wie auch für alle interessierten Kolleginnen und Kollegen.

Urlaub auf dem Bauernhof

„Die bayernweiten Aktionswochen sind für alle Praktiker eine hervorragende Möglichkeit, sich wertvolle Anregungen für den eigenen Betrieb zu holen“, sagte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München. Mit der Ausrichtung auf Qualität und maßgeschneiderte Angebote sei „Urlaub auf dem Bauernhof“ zu einem Erfolgsmodell geworden. Um auch künftig Erfolg zu haben, müsse das Angebot konsequent optimiert und weiterentwickelt werden.

Auf Brunners Initiative findet der „Tag der offenen Ferienhöfe“ heuer bereits zum zweiten Mal in ganz Bayern statt. Auf den teilnehmenden Höfen stehen nicht nur die Betriebsleiter, sondern vielfach auch Beraterinnen der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten den Interessenten Rede und Antwort. Nähere Infos zu den Aktionswochen und eine Übersicht der teilnehmenden Ferienhöfe in den verschiedenen Regionen finden sich im Internet unter www.landwirtschaft.bayern.de/bauernhofurlaub. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Besucher müssen lediglich auf jedem besichtigten Betrieb einen Beitrag von fünf Euro bezahlen.

Auf den rund 5.000 Ferienhöfen in Bayern werden jährlich rund elf Millionen Übernachtungen gezählt. Vor allem in landschaftlich reizvollen, aber strukturschwächeren Regionen bietet dieser Betriebszweig eine attraktive Möglichkeit für eine zusätzliche Einkommensquelle. Nach den Worten des Ministers ist „Urlaub auf dem Bauernhof“ mittlerweile das wichtigste zweite Standbein bayerischer Betriebe, das darüber hinaus auch einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung in den Regionen leistet.

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