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Ceres Award: Im positiven Sinn im Rampenlicht

Alle Sieger Ceres Award 2017 auf der Bühne
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Sepp Kellerer, Wochenblatt
am
19.10.2017

München - Der Landwirt des Jahres 2017 heißt Georg Mayerhofer und kommt aus Bayern. Er trägt den Titel, aber gewonnen hat sicherlich die gesamte Landwirtschaft.

Sepp Kellerer

Landwirtschaft im Rampenlicht und das im positiven Sinne und in der Bundeshauptstadt Berlin – eine selten gewordene Situation können wir Ihnen in unserem aktuellen Heft (42/2017) präsentieren. Rund 180 Bäuerinnen und Bauern, Landwirtinnen und Landwirte, Unternehmerinnen und Unternehmer sind ursprünglich beim CeresAward angetreten, um Landwirt des Jahres 2017 zu werden. 33 davon haben es als Finalisten zur Nacht der Landwirtschaft in Berlin geschafft. Elf von ihnen sind Kategoriesieger geworden. Aber frei nach einem Filmtitel kann es letztendlich nur einen geben. Der Landwirt des Jahres 2017 heißt Georg Mayerhofer und kommt aus Bayern, genauer gesagt aus Ortenburg im Landkreis Passau.

Er trägt den Titel, aber gewonnen hat sicherlich die gesamte Landwirtschaft. Die Bilder, O-Töne und Filme haben nämlich den beinahe schon geheimen Zirkel der Agrarbranche verlassen und haben die Dörfler und Städter erreicht.

Das kann das Image der Landwirtschaft nur stärken, denn die Bäuerinnen und Bauern, die Landwirtinnen und Landwirte und die Unternehmerinnen und Unternehmer haben in Berlin eines rübergebracht: Es sind sympathische Menschen, die nachhaltig mit ihrem Eigentum und ihrer Umwelt umgehen, die Wissen und Können – oder Sachkunde wie man heute so schön sagt – mitbringen. Es sind Menschen, die trotz aller Anfeindungen und Vorwürfe mit Mut in die Zukunft marschieren, weil sie wissen, wo sie herkommen. Es sind vor allem auch Menschen, die ihren Beruf lieben.

Was daran jetzt so besonders sein soll, fragen Sie sich, liebe Leser? Mit den gleichen Merkmalen und Eigenschaften führen auch Sie Ihren Betrieb? Genau! Vielleicht sind ja die Teilnehmer beim CeresAward ein repräsentativer Querschnitt der heimischen Landwirtschaft, mit dem einzigen Unterschied, dass die den Bewerbungsbogen ausgefüllt haben und Sie nicht.

Manchmal ist es gut, dass Buchstaben keinen Unterton haben, denn so kann man nicht herauslesen, was wir fühlen, wenn wir ganz nüchtern berichten, dass acht der Finalisten aus Bayern kommen, zwei weitere aus Österreich und auch einer aus Südtirol. Mit Michael Kneißl bei den Rinderhaltern sowie Carolin und Hans-Joachim Belzner stellt Bayern zwei weitere Kategoriesieger. Nein, so geht es auch nicht. Herzlichen Glückwunsch den Finalisten und Gewinnern aus unserem Verbreitungsgebiet, wir sind stolz auf Sie.

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