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Holz

Forst und Holz als Pfeiler der Klimastrategie

von , am
30.06.2015

<b>Berlin</b> - Anlässlich des Treffens der Koalitionsspitzen am morgigen Mittwoch in Berlin, bei der die Kohle-Abgabe und andere klima- und energiepolitische Themen auf der Tagesordnung stehen, forderte der Präsident der AGDW - Die Waldeigentümer, Philipp Freiherr zu Guttenberg, die Bundesregierung auf, das Cluster Forst und Holz in den Focus zu nehmen.

Zu Guttenberg © Silvia Schlögel
„Das Potenzial ist groß, der Rohstoff Holz kann an vielen Stellen Kohle oder Gas ersetzen“, sagte zu Guttenberg. Die Nutzung von Holz könne in Zukunft ausgebaut werden: für den Bausektor, den Energiebereich oder für die Herstellung von Alltagsprodukten. Die Bewirtschaftung des Waldes und die Nutzung des Rohstoffes Holz würden einen starken Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen leisten. „Wenn die Bundesregierung das 40-Prozent-Ziel im Auge behalten will, sollte sie das Cluster Forst und Holz zu einem Pfeiler ihrer Klimastrategie machen.“
Der Präsident kritisierte die starke Kompromissbereitschaft von Seiten der Bundesregierung gegenüber den Kohlekraftwerksbetreibern. „Sobald in dieser Branche mit Arbeitsplatzverlusten gedroht wird, bremst die Bundesregierung ihr Tempo beim Kohle-Exit ab“, so zu Guttenberg. Er kritisierte die Pläne, bei der Kohle-Abgabe von den ursprünglichen CO₂-Reduktionszielen abzurücken. „Die Kraftwerksbetreiber, die für einen Großteil der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, dürfen nicht aus der Verantwortung entlassen werden.“
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