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Holz

Gütesiegel für Bayerns Wälder

von , am
21.05.2015

<b>München</b> - Die Gutachter haben es erneut bestätigt: Bayerns Wälder werden umweltgerecht und nachhaltig bewirtschaftet - ganz nach den Vorgaben des internationalen Gütesiegels PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes).

Minister Helmut Brunner (2. v. l.) und Carl von Butler (3.v.l.) mit den beiden PEFC-Gutachtern Horst Gleißner (l.) und Wilfried Stech (r.). © StMELF
Damit bestehen im Freistaat auch fünf Jahre nach der letzten Prüfung die Voraussetzungen für die Verleihung von PEFC-Urkunden. Die nahmen Forstminister Helmut Brunner und Carl von Butler als Vorsitzender der Regionalen PEFC Arbeitsgruppe Bayern gestern in Empfang. Beide waren sich einig: „PEFC ist eine wertvolle Qualitätsgarantie für unsere Verbraucher und ein wichtiges Marketinginstrument für den umweltfreundlichen Rohstoff Holz“.
Das Zertifikat biete beim Kauf von Holz und Holzprodukten die Sicherheit, dass sie aus nachhaltiger, naturverträglicher Forstwirtschaft stammen und dass dafür kein Raubbau an Wäldern betrieben wurde.
Weltweit sind in 39 Ländern rund 259 Millionen Hektar Wald nach PEFC zertifiziert, bundesweit sind es 7,4 Millionen Hektar. In Bayern haben mit 1,9 Millionen Hektar mehr als drei Viertel der Wälder das PEFC-Siegel.
PEFC verpflichtet die beteiligten Waldbesitzer - allein in Bayern sind es rund 150 000 - zur Einhaltung vorgegebener Standards: Unter anderem müssen sie Mischbestände aus standorttauglichen Baumarten erhalten und aufbauen, auf Kahlschläge grundsätzlich verzichten und Auflagen bei der Arbeitssicherheit und zum Schutz des Waldbodens berücksichtigen. Detailinfos zum Zertifizierungssystem PEFC gibt es unter www.pefc.de. (pd)
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