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Holz

Gut 35 Prozent der Fläche Bayerns mit Wald bedeckt

von , am
10.04.2015

<b>München</b> - Ende 2013 waren in Bayern 24.766 km² mit Wald bedeckt. Dies entspricht gut 35 Prozent der Gesamtfläche des Freistaats. Knapp sechs Zehntel der Waldfläche sind Privatwald, der sich auf mehrere 100 000 Eigentümer verteilt.

© Wolf&Marg / pixelio.de
Der Wald ist eines der wertvollsten Ökosysteme der Erde. Er ist nicht nur unverzichtbarer Sauerstoffproduzent, sondern hat auch wichtige Klima-, Schutz- und Erholungsfunktionen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik waren Ende 2013 in Bayern 24 766 km² mit Wald bedeckt. Dies entspricht einem Anteil von 35,1 Prozent an der gesamten Bodenfläche des Freistaats (70 550 km²).
Rund 57 Prozent der Waldfläche verteilen sich auf etwa 700 000 Privatwaldeigentümer. 30 Prozent gehören dem Freistaat, der von den Bayerischen Staatsforsten - einer im Juli 2005 gegründeten Anstalt des öffentlichen Rechts - bewirtschaftet wird, 11 Prozent sind Körperschaftswald im Eigentum kommunaler Forstbetriebe und zwei Prozent sind Bundeswald.
Regional betrachtet liegen 23,6 Prozent der Waldfläche in Oberbayern (5 838 km²), 15,7 Prozent in der Oberpfalz (3 896 km²), 13,8 Prozent in Niederbayern (3 418 km²), 13,7 Prozent in Unterfranken (3 388 km²), 11,8 Prozent in Oberfranken (2 931 km²), 11,4 Prozent in Schwaben (2 834 km²) und 9,9 Prozent in Mittelfranken (2 461 km²).
Recht unterschiedlich fällt der prozentuale Flächenanteil des Waldes in den einzelnen Regierungsbezirken aus. Mit jeweils gut 40 Prozent ist er in Oberfranken und der Oberpfalz am höchsten. Überdurchschnittlich ist der Waldanteil mit knapp 40 Prozent auch in Unterfranken. In den Regierungsbezirken Oberbayern, Niederbayern und Mittelfranken liegt er zwischen 33 und 34 Prozent. Dagegen weist Schwaben mit nur gut 28 Prozent den mit Abstand niedrigsten Waldanteil auf. In Deutschland sind drei Zehntel der Bodenfläche mit Wald bedeckt (108 162 km²). Hiervon liegt mit annähernd 23 Prozent fast ein Viertel in Bayern. Dies ist der mit Abstand höchste Anteil unter den Bundesländern. Deutlich zurück folgen Baden- Württemberg mit fast 13 Prozent sowie Brandenburg und Niedersachsen mit jeweils knapp zehn Prozent.
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