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Strompreise

Sinkende Strompreise durch Erneuerbare Energien

pd
am
16.08.2016

Berlin - Seit 2009 sind die Preise um 4 Cent pro KWh gefallen. Darauf weist der Bundersverband Erneuerbare Energie hin.

„Durch die Erneuerbaren Energien sind die Strompreise tatsächlich schon beträchtlich gefallen – und zwar um satte 4 Cent pro KWh seit 2009." Darauf wies BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk hin. Doch die stark gesunkenen Großhandelspreise an den Strombörsen würden von den Energiekonzernen nicht, oder nur zum Teil und verspätet an ihre Privathaushaltskunden weitergegeben. Deshalb könne ein Preisvergleich der Stromanbieter lohnend sein.

Zugleich sollte sich die Politik, so Falk, einem Geburtsfehler der EEG-Umlage annehmen, denn die derzeitige Gestaltung der EEG-Umlage verzerre die Kosten des Ökostromausbaus. Grund dafür sei ein paradoxer Zusammenhang: Eben weil die Erneuerbaren die Strompreise an den Börsen senken, steigt die EEG-Umlage. Denn durch fallende Preise schrumpfen die Einnahmen, die Differenz werde durch die Umlage ausgeglichen.

Und nicht zuletzt würden satte Industrierabatte die EEG-Umlage aufblähen. Tatsächlich werde sie nahezu ausschließlich von Privathaushalten, Kleingewerbe und Mittelstand bezahlt, denn die großen Unternehmen seien weitgehend befreit – was es für die Bürger natürlich teurer machet. Sie zahlten 2015 samt Umlage 28,8 Cent für die Kilowattstunde, während vollständig privilegierte Unternehmen Strom für 4 bis 4,5 Cent kaufen konnten. Diese Privilegien erhalten vor allem besonders energieintensive Betriebe, die zu solch niedrigen Preisen kaum Anlass haben in Effizienztechniken zu investieren.

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