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Wettbewerb

Deutschlands bester Sportholzfäller misst sich mit der Weltspitze

pd
am
24.02.2016

Winterberg/Waiblingen - „Hands on the wood“ heißt es am 26. Mai auf der Harschbichlalm oberhalb von St. Johann in Tirol, wenn der Winterberger Dirk Braun gegen die besten Sportholzfäller der Welt antritt.

Der Forstwirt ist amtierender Deutscher Meister der Stihl Timbersports Series und qualifizierte sich bei der Weltmeisterschaft im vergangenen November für die Champions Trophy. Braun ist bei internationalen Großereignissen im Sportholzfällen seit vielen Jahren am Start und weiß, was einem der Sport abverlangt. Bei der Weltmeisterschaft Ende 2015 gelang ihm in der Disziplin Stock Saw, bei der mit einer handelsüblichen Motorsäge zwei dünne Holzscheiben von einem waagerechten Holzstamm abgesägt werden müssen, ein neuer Weltrekord.

Ein Kraftakt in vier Disziplinen
Die Champions Trophy ist der härteste Wettkampf, den das Sportholzfällen zu bieten hat. In Sachen Ausdauer legt sie gegenüber den klassischen Wettkampfformaten noch eins drauf, weil die Athleten hier vier der sechs Disziplinen der Stihl Timbersports Series nacheinander ohne Unterbrechung bestreiten. Die Sportler messen sich im K.o.-System in jeweils zwei Axt- und Sägedisziplinen - die Bestzeit für vier Holzblöcke liegt bei knapp einer Minute.

Acht Athleten - acht Nationen
Das Ranking der Weltmeisterschaft 2015 in Polen entschied, wer zu den Besten der Besten zählt und bei der Champions Trophy im Mai antreten darf. Die ersten sieben Sportler plus ein Vertreter des Gastgeberlandes treffen aufeinander:

  • Dirk Braun (Deutschland)
  • Armin Kugler (Österreich)
  • Christophe Geissler (Schweiz)
  • Jason Wynyard (Neuseeland)
  • Brayden Meyer (Australien)
  • Martin Komarek (Tschechien)
  • Pierre Puybaret (Frankreich)
  • Marcel Dupuis (Kanada)
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