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Organisation

Jugend will das Landleben gestalten

KLJB-Abstimmung
KLJB
am
08.06.2017

Nittendorf/Opf. - Die katholische Landjugendbewegung (KLJB) fordert mehr Jugendbeteiligung und bezahlbare Wohnungen auf dem Land.

Zwei jugendpolitische Positionen beschlossen die Delegierten der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Bayern kürzlich auf ihrer 68. Landesversammlung. Diese fand für drei Tage im Haus Werdenfels in Nittendorf (Lks. Regensburg) statt. Die KLJB fordert in ihrem Grundsatzbeschluss „Demokratie braucht Jugendpolitik“ eine eigenständige Jugendpolitik auf allen politischen Ebenen, insbesondere Jugendbeteiligung in der Kommune. Das Wahlalter soll auf 14 Jahre gesenkt werden, weitere Forderungen sind Standards für jugendfreundliche Kommunen und mehr politische Bildung. In dem zweiten Beschluss „Junges Wohnen auf dem Land“ fordert die KLJB mehr Planungen für junge Leute im Wohnungsbau, um sie mit attraktiven Wohnungen auf dem Land zu halten oder zurückzubekommen. Diese Beschlüsse passen zum neuen KLJB-Projekt „Stadt. Land. Wo? Was die Jugend treibt.“, das bis 2019 in einer Studie erforschen will, was junge Menschen auf dem Land heute halten, gehen oder zurückkehren lässt. Zudem wurde die 24-jährige Studentin Simone Grill mit 81 von 83 Stimmen zu einer von fünf ehrenamtlichen Landesvorsitzenden der KLJB Bayern gewählt (siehe Kasten).

In einem Studienteil beschäftigte sich die KLJB in Workshops mit Fragen zum Themenbereich „Glaubenskommunikation“, die Einblicke in die junge Kirche auf dem Land und ihre Veränderungen im mobilen Zeitalter brachten. Ein weiterer Höhepunkt war die alle zwei Jahre stattfindende Verleihung des Landjugendförderpreises durch den KLJB-Förderverein FILIB e.V. Der Preis wurde an vier Preisträger verliehen, der erste Preis ging dabei an den KLJB-Kreisverband Dingolfing-Landau.

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