Login
Witterung

Niedersachsen und Thüringen droht "Land unter"

pd
am
26.07.2017

Hannover/ Hildesheim - Die Meldestufen zwei und drei sind an etlichen Flusspegeln bereits erreicht, was in jedem Fall mit Ausuferungen verbunden ist.

Der seit Montag anhaltende Dauerregen im südlichen und südöstlichen Niedersachsen wird sich laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bis voraussichtlich heute Mittag fortsetzen.

In der Folge erwartet der NLWKLN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) weiter steigende Wasserstände insbesondere in der Leine, der Innerste und der Oker sowie in deren Nebenflüssen. Die Meldestufen zwei und drei sind an etlichen Flusspegeln bereits erreicht, was in jedem Fall mit Ausuferungen verbunden ist.

Das Hochwasserrückhaltebecken des NLWKN in Salzderhelden bei Einbeck staut zufließendes Wasser aus dem Oberlauf der Leine seit Dienstag früh ein. Auch die Talsperren der Harzwasserwerke nehmen Wasser auf.

Thüringen ebenfalls betroffen

Die thüringische Umweltministerin Anja Siegesmund informiert sich heute in der Hochwassernachrichtzentrale der TLUG über die aktuelle Hochwassersituation in Thüringen. Betroffen sind gegenwärtig die Pegel der Wipper in Nordthüringen sowie der Werra mit ihren Zuflüssen in Südthüringen. In beiden Regionen hatten heute um 7:00 Uhr acht Pegel den Meldebeginn überschritten.

Der Hochwasserbereitschaftsdienst des Umweltministeriums rechnet aufgrund des Dauerregens mit einem weiteren Pegelanstieg am Vormittag.

Auch interessant