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Roland Lory
am
22.03.2018

Gelungene Abschlussfeier des 64. Grainauer Grundkurses

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Als es im Januar losging, waren alle gespannt und aufgeregt. Doch mit der Nervosität war es rasch vorbei. Beim Tanzkurs lernten sich die 27 Teilnehmer des 64. Grainauer Grundkurses schnell kennen. Es folgten spannende zehn Wochen, an deren Ende eine zehntägige Exkursion nach Brüssel, Paris und in die Normandie stand.
Nun wurden die 9 Frauen und 18 Männer gebührend verabschiedet. Zur Abschlussfeier kamen Eltern, Partner, Seminarleiter, Vertreter der Jungbauernschule, von Verbänden und aus der Politik sowie eine Delegation des Herrschinger Grundkurses. „Ihr habt euch mit viel Lebensfreude eingebracht“, betonte Schulleiter Reiner Schmelz, der der Gruppe jedoch auch Disziplin attestierte. „Ihr wart ein toller Kurs, aber auch ein sozialer Kurs“, in dem man gegenseitig auf sich geschaut habe. Schmelz rief die Teilnehmer auf, sich in der Gesellschaft einzubringen. Das brauche diese „heute mehr denn je“. Ins selbe Horn stieß Georg Rabl. Der Landesvorsitzende der Bayerischen Jungbauernschaft (BJB) sagte, er würde sich freuen, wenn der eine oder andere sich nicht nur in der Politik, sondern auch in der BJB engagieren würde. So lud Rabl die jungen Frauen und Männer ein, bei den AK I- oder AK II-Tagen vorbeizuschauen. „Nutzt, was ihr gelernt habt, und baut es weiter aus.“
In gleichem Sinne äußerte sich auch Wolfgang Scholz, stellvertretender Bezirkspräsident des BBV und Kreisobmann von Weilheim-Schongau. „Ihr habt das Werkzeug, engagiert euch politisch, bleibt dran, weil das hilft euch.“ In Bezug auf große und kleine Landwirtschaftsbetriebe betonte Scholz: „Seht euch wie Brüder, die zum gegenseitigen Wohle wirken.“ Herwig Leipert, Vorsitzender des Heimstättenvereins, bekundete derweil die Hoffnung, dass der Grundkurs den Teilnehmern hilft, sich selbstbewusst darzustellen. Von einem „Vielseitigkeitstraining“ sprach Martin Wohlketzetter (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Farchant und stellvertretender Landrat des Kreises Garmisch-Partenkirchen.
Langweilig wurde es dem Grundkurs, bei dem vorwiegend Bayern mitwirkten, aber auch zwei Russinnen, jedenfalls nicht. Die Kurssprecher Anja Lindner und Michael Böswirth ließen die Höhepunkte Revue passieren. Dazu zählte ein Trip nach Berlin, wo man den Bundestag und die Grüne Woche besuchte. In den neuen Bundesländern besichtigte die Gruppe interessante Betriebe. In Grainau selbst standen nicht nur Agrarwirtschaft und Politik auf dem Stundenplan, sondern auch Unternehmensführung, Teamarbeit, Sprachkurse, Rhetorik und das Thema „Partnerschaft und Familie“. Und es wurde auch gesportelt: Skifahren, Fitnessstudio, Klettern, Bouldern und manches mehr brachten den Kreislauf in Schwung. Ein dichtes Programm also. „Atemlos durch den Kurs“ hieß dann auch ein Lied, das die Teilnehmerinnen in Anlehnung an einen Hit der Schlagerkönigin Helene Fischer einstudiert hatten.
In den zehn Wochen sind auch neue Freundschaften entstanden. Diese zu pflegen, ist eine der Aufgaben, die den jungen Leuten jetzt bevorstehen. Bereits im November gibt es bei einem Nachtreffen Gelegenheit dazu.

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