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Messen

Agritechnica als Innovationsschaufenster

pd
am
17.11.2015

Hannover - Besondere Impulse sind von digitalen Vernetzungslösungen ausgegangen, die in zahlreichen Anwendungsfeldern bereits besser etabliert sind als in anderen Industriezweigen.

Für mehr als 40 Prozent der Landwirte und Lohnunternehmer hätten sich digitale Produkt- und Serviceangebote zu einer kaufentscheidenden Größe entwickelt, so das Ergebnis der im Messeumfeld durchgeführten VDMA-Ausstellerbefragung. Als zentrale Voraussetzung für den Markterfolg vernetzter Systeme nennt die Studie „Effizienzsteigerungen mit Nachhaltigkeitsanspruch“ – ein Faktor, der für 94 Prozent der Zielgruppe von höchster Relevanz ist. Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen, sei eine „der Kernthesen, des Digitalisierungsversprechens, die mit Fragen der Kompatibilität, des Bedienkomforts und der Verfügbarkeit schlagkräftiger Breitbandnetze in einem engen Zusammenhang steht“, so Dr. Bernd Scherer, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbandes Landtechnik.

Stimmungsbild verhalten optimistisch

Frage man nach dem Stimmungsbild innerhalb der Agrartechnikindustrie, so seien „zum Teil erhebliche regionale Unterschiede“ festzustellen, sagt der VDMA-Geschäftsführer. Ein „besonders gutes Stimmungsbild“ lasse sich derzeit für die zentraleuropäischen Länder zeichnen, die von fast zwei Drittel der Befragten in der Pluszone gesehen werden. Ähnlich optimistisch stelle sich die Lagebeurteilung mit Blick auf Nordamerika, Asien und weite Teile Westeuropas dar.

Lediglich in Deutschland neige eine Mehrheit von 54 Prozent zu einer pessimistischeren Beurteilung des Status quo, was vorrangig damit zusammenhänge, „dass der konjunkturelle Abschwung hierzulande erst relativ spät eingesetzt hat“. Noch deutlich zurückhaltender zeigt sich erwartungsgemäß die Stimmung in den GUS-Staaten und der Ukraine, wo fast drei Viertel der befragten Landtechniker eine abwartende Haltung einnehmen.

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