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Precision Farming

Continental steigt in die Landwirtschaft ein

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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
14.11.2017

Continental geht davon aus, dass ab 2025 vernetzte und voll automatisierte Landmaschinen die Feldarbeit prägen. Da wollen sie dabei sein.

Continental Landwirtschaft

Das Technologieunternehmen Continental intensiviert seine Aktivitäten rund ums automatisierte sowie autonome Fahren in der Landwirtschaft. Das Unternehmen geht davon aus, dass ab 2025 autonome Agrarfahrzeuge und voll automatisierte sowie ganzheitlich vernetzte Landmaschinen zunehmend das Bild der Feldarbeit prägen werden.

„Der Farmer der Zukunft wird an Erntetagen keine 15 Stunden mehr auf dem Feld verbringen müssen, sondern steuert und überwacht den gesamten Ernteprozess zentral von einem Ort seiner Wahl. Der Bauernhof der Zukunft wird damit zu einem hochmodernen Technologiezentrum“, erklärte Hans-Jürgen Duensing, als Mitglied des Continental-Vorstands unter anderem für den Bereich Off-Highway verantwortlich, im Vorfeld der weltweit größten Landtechnikmesse Agritechnica.

Wachstumsbranche Landwirtschaftsindustrie

Continental erwartet, dass der Bereich der intelligenten und zielgerichteten Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Nutzflächen in den kommenden Jahren weiterwachsen wird. Autonome Landmaschinen sind dafür eine wesentliche Komponente.
Externen Studien zufolge wird der Markt für das sogenannte Precision Farming, inklusive der entsprechenden Hard- und Software, bis 2020 um rund 12 Prozent auf etwa 4,5 Milliarden Euro wachsen. Aufgrund seiner großen Anbauflächen sowie den hohen technologischen Standards werden Nordamerika sowie Europa die am stärksten wachsenden Märkte sein.

Knowhow aus der Autoindustrie

Assistenzsysteme und vorausschauende Wartungskonzepte sind heute bereits fester Bestandteil der Landwirtschaft. Sensoren messen beispielsweise Temperaturen von Komponenten und liefern Informationen über deren Zustand in Echtzeit. So können die Lebensdauer von Einzelkomponenten verlängert und ungeplante Ausfallzeiten reduziert werden.

Kameras und Radarsysteme erleichtern dem Fahrer die Rund-um-Sicht und stellen Bilder des Umfeldes oder von schwer einsehbaren Bereichen dar. Auf Displays können alle verfügbaren und für den Fahrer relevanten Informationen auf einen Blick angezeigt werden. Neben der Ernteeffizienz wird durch gezieltes Monitoring gleichzeitig auch die Sicherheit von Personen, Tieren und der Umwelt erhöht.

Continental greift dabei auf die Erfahrungen ihrer Automobilingenieure zurück und transferiert das Knowhow konsequent auf die Bedürfnisse seiner Landwirtschaftskunden. Die Erfahrungen aus den Agrarbranchen unterstützen dann ebenfalls die Weiterentwicklungen in der Autoindustrie.

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