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ZLF-Innovationspreis

Da geht Ihnen ein Licht auf

Streulicht am Düngerstreuer
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Wolfgang Piller, Wochenblatt
am
27.09.2016

München - Der 5. Preisträger des ZLF-Innovationspreises ist die Firma Rauch. Sie erhält die Auszeichnung für ihr Zusatzlicht "SpreadLight" an Düngestreuern.

Der Bayerische Bauernverband und das Bayerische Landwirtschaftliche Wochenblatt haben 2016 wieder Innovationen auf dem Zentral-Landwirtschaftsfest in München ausgezeichnet. Die Auswahl traf eine Jury aus Redakteuren des Wochenblatts und Landtechnikexperten der Landmaschinenschulen Triesdorf und Landsberg.

Die Begründung für Spreadlight nahm Wolfgang Piller, Pflanzenbauredakteur beim Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt, vor:

"Natürlich gilt auch für den Beruf des Landwirts: Mit der Abendessenszeit sollte auch der Arbeitstag beendet sein. Niemand arbeitet gern bei Nacht. Doch wir wissen auch: Manchmal ist es für den Betrieb, aber auch für die Umwelt besser, wenn das Düngen bei günstigen Bedingungen abgeschlossen werden kann. Moderne GPS-gesteuerte Düngerstreuer ermöglichen durchaus das Arbeiten im Dunkeln oder auch bei diffusem Licht, etwa frühmorgens.

Unsere Preisträger, die Firma Rauch aus Sinzheim bei Baden-Baden im Theintal, hat die Jury des Innovationswettbewerbs mit einer Zusatzeinrichtung für ihre Düngerstreuer überzeugt.

Die LED-Lichter des sogenannten Spreadlights macht die gesamten Streufächer auch bei schlechter Sicht sichtbar. Fehleinstellungen oder Verstopfungen der Dosierschieber können sofort bemerkt werden. Die Düngergranulate, aber auch Schneckenkorn und Saatgut von Zwischenfrüchten, reflektieren das LED-Licht und so ist die Verteilung leicht zu kontrollieren. Der Fahrer kann auf Hindernisse schnell reagieren. Das Zusatzlicht lässt sich vom ISOBUS-Terminal aus per Touchscreen leicht bedienen.

Die Jury ist der Meinung, Spreadlight ist die klassische Form einer Zusatzeinrichtung, die man vielleicht nur selten braucht, aber dann wichtige Vorteile ausspielt. Hier sind es gute Arbeitsqualität auch unter schweren Bedingungen, eben bei Dunkelheit, und das Verhindern von negativen Umweltwirkungen."

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