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Leistungspflügen

Die gute Furche nicht verlieren

Michael Ammich
am
07.09.2017

Kadeltshofen/Schw. - Die ordentliche Bodenbearbeitung sichert Ertrag und Erfolg beim Leistungspflügen.

Leistungspflügen

Ist die schnurgerade, gleichmäßige und sauber geräumte Pflugfurche überhaupt noch gefragt in einer Zeit der rationalisierten, von Großtechnik geprägten Landwirtschaft? Und ob, eine ordentliche, nachhaltige Bodenbearbeitung und richtiges Pflügen steigern den Ertrag und sichern die Bodenfruchtbarkeit. Damit das Bewusstsein für die gute Furche nicht verloren geht, ruft der Deutsche Pflügerrat alljährlich zum Wettbewerb im Leistungspflügen auf. Heuer fanden sowohl der schwäbische Bezirks- und der bayerische Landesentscheid als auch die Europameisterschaft im Leistungspflügen in Kadeltshofen bei Neu-Ulm statt.

Im Landesentscheid gingen zehn Teilnehmer an den Start, die sich für den bayernweiten Wettbewerb qualifiziert hatten. Die Schwaben hatten dabei mit acht Teilnehmern ein fast schon traditionelles Übergewicht, nur jeweils ein Teilnehmer stammte aus den Regierungsbezirken Oberbayern und Oberpfalz.

Den Sieg in der Disziplin „Beetpflügen“ im Landesentscheid errang Samuel Rüd aus Jedelhausen, gefolgt von Max Sander aus Aufheim und Johannes Huber aus Berg auf den Plätzen zwei und drei (alle Lks. Neu-Ulm). Den 4. Platz belegte Maria-Theresia Kraus aus Untersanding im Landkreis Regensburg), die als Oberpfälzerin für den Regierungsbezirk Niederbayern an den Start ging.

In der Sparte „Drehpflügen“ erreichte Julia Göggelmann (Egenhofen/Lks. Günzburg) den ersten Rang. Auf Platz 2 kam Benedikt Ritter (Emershofen/Lks. Neu-Ulm), auf Platz drei Marinus Paul (Neubeuern/Lks. Rosenheim), gefolgt von den Brüdern Niklas und Johannes Ritter. Den sechsten Platz nahm Georg Ritter ein (alle drei aus Emershofen/Lks. Neu-Ulm).

Als Mitglieder der Pflügerrunde Schwaben hatten Julia Göggelmann, Benedikt und Niklas Ritter bereits im vergangenen Jahr am Bundesentscheid in Schleswig-Holstein teilgenommen und allesamt einen Platz unter den Top Ten belegt. „Das zeigt, auf welch hohem Niveau wir hier in unserem Regierungsbezirk pflügen“, freut sich der Vorsitzende der Pflügerrunde Schwaben, Stefan Kremmeter.

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